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Pressemitteilungen des Jahres 2017

vom 07.02.2017:

Unternehmensbefragung für den Landkreis Fürstenfeldbruck: Gute Werte bei der Standortzufriedenheit, Mangel an Fachkräften wird deutlich

Im Sommer 2016 hat die Wirtschaftsförderung des Landkreises Fürstenfeldbruck gemeinsam mit der Firma GEFAK die Unternehmen des Landkreises u.a. nach deren Standortzufriedenheit, den Entwicklungsplänen, dem aktuellen Fachkraftbedarf, aber auch nach den Anforderungen an die Wirtschaftsförderung befragt.

Die Unternehmen bescheinigen dem Landkreis mit einem Wert von insgesamt 2,24 eine relativ hohe Standortzufriedenheit. Besonders die Verkehrslage und -anbindung, die Nähe zu Hauptkunden, aber auch das Kindergarten-, Schul- und Freizeitangebot werden als gut bezeichnet.
Größter Mangel am Standort Landkreis Fürstenfeldbruck sind die Verfügbarkeit und dementsprechend die Preise für Wohn- und Gewerbeflächen.

Alarmierend zeigt sich auch die Bewertung der Unternehmen in Bezug auf Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Ein Vergleich der knapp 100 Betriebe, die sich sowohl an der identischen Befragung 2013 als auch an der jetzigen beteiligt haben, offenbart, wie sehr der Fachkraftmangel Realität geworden ist.

Sahen sich 2013 „erst“ 41 Prozent der Landkreisunternehmen betroffen, sind es jetzt bereits 58 Prozent. „Die Studie bestätigt uns in unseren Bemühungen, die Unternehmen für die Thematik des Fachkräftemangels zu sensibilisieren. Allein für dieses Jahr haben die Unternehmen, den Befragungsergebnissen zufolge, einen Bedarf an rund 900 Fachkräften gemeldet“, so Landrat Thomas Karmasin. „Die Tatsache, dass sich die Generation der sog. Babyboomer Richtung Rente bewegt, bedeutet, dass die Wirtschaftsförderung meines Hauses sich verstärkt der Fachkräfteproblematik widmen muss. Insbesondere die Unternehmen des Handwerks haben jetzt schon sehr große Probleme, den Bedarf an Fachkräften zu decken“, fügt Thomas Karmasin hinzu.

Barbara Magg, Leiterin der Wirtschaftsförderung ergänzt: „Die Erarbeitung entsprechender Projekte wird in enger Zusammenarbeit und Absprache mit den Mitgliedern des Wirtschaftsbeirates passieren, in dem unter anderem die wichtigsten Wirtschaftsverbände, die Agentur für Arbeit, aber auch das Jobcenter Mitglied sind.“

Die Betriebe zeigen ein großes Interesse an Unternehmenskooperationen im Bereich Ausbildung/ Qualifizierung sowie der Mitarbeiterrekrutierung. Hier werden sich weitere neue Arbeitsaufträge ergeben.

In einem ersten Schritt will die Wirtschaftsförderung die Karrierechancen, die Landkreisunternehmen bieten, transparent machen. Auch durch Maßnahmen im Standortmarketing sollen verfügbare Flächen im Wohn- und Gewerbebereich sichtbar gemacht und so zu einer Attraktivitätssteigerung des Wirtschaftsstandortes beigetragen werden.

Idealerweise sollen Arbeitgeber wie Arbeitnehmer in einem einzigen Portal hierzu Informationen finden.

 

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