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Pressemitteilungen des Jahres 2017

vom 14.02.2017:

Ausarbeitung einer Konzeption eines Klinik-Verbundes der Landkreise Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Weilheim-Schongau

Konzeption eines Klinik-Verbundes der Landkreise FFB, LL und WM-SOG:
Auftrag an die Klinik-Verwaltungen
In Deutschland stehen die Kliniken in den kommenden Jahren vor grundlegenden Veränderungen. Sie müssen einem starken Wettbewerb und hohem Spezialisierungsdruck standhalten; gleichzeitig muss die Qualität der medizinischen Versorgung gesichert bleiben. Ziel der Bundespolitik und der Krankenkassen ist es daher, die Zahl der Kliniken und Fachabteilungen zu verringern.
Das Ende 2015 verabschiedete Krankenhausstrukturgesetz KHSG hat bereits einige Weichen gestellt. Vorgaben etwa zur Mindestvorhaltung medizinischer und pflegerischer Kompetenz, zur Qualität der Behandlung und zu Mindestmengen bei bestimmten Behandlungsarten sollen die Qualität aufrecht erhalten und die Wirtschaftlichkeit sichern. Um die Vorgaben erfüllen zu können, braucht eine Klinik u.a. auch genügend Patienten. Überörtliche Kooperationen und Schwerpunktbildungen können die Aufrechterhaltung und Verbesserung des medizinischen Angebots sichern.
Mit dem Ziel, sich möglichst frühzeitig auf die sich abzeichnenden Entwicklungen einzustellen, haben die Landräte der Landkreise Weilheim-Schongau, Landsberg am Lech und Fürstenfeldbruck zusammen mit den Klinikverwaltungen erste Gespräche geführt. Ergebnis dieser Vorgespräche war, Modelle für eine Kooperation, insbesondere ein Konzept für einen Klinik-Verbund auszuarbeiten.
Die Verwaltungs- und Aufsichtsgremien der beteiligten Kliniken haben nunmehr gebilligt, das Konzept für einen Klinikverbund auszuarbeiten. Dieser Auftrag bezieht sich sowohl auf den medizinischen Bereich als auch auf den der Verwaltung, nämlich der Prüfung von Verbundlösungen bei den Verwaltungsprozessen, im Einkaufswesen, bei den Wirtschafts- und Versorgungseinrichtungen etc.
Die Landräte sind überzeugt, dass es richtig ist, frühzeitig strukturelle Anpassungen vorzunehmen. Sie sind gleichzeitig zuversichtlich, dass davon alle Partner profitieren werden – auch der Patient, für den die Qualität der medizinischen Versorgung entscheidend ist.


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