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Pressemitteilungen des Jahres 2017

vom 15.03.2017:

Offizielle Präsentation der Ergebnisse der Struktur- und Potenzialanalyse für den Landkreis Fürstenfeldbruck am 14. März 2017

Wie könnte, wie sollte der Landkreis Fürstenfeldbruck im Jahre 2040 aussehen? Mit dieser Frage haben sich in den letzten zwei Jahren Politik, Verwaltung, Planer und engagierte Bürgerinnen und Bürger intensiv im Rahmen der Struktur- und Potenzialanalyse beschäftigt. Das Ergebnis, die Räumliche Entwicklungsstrategie RES, ist am Dienstag, den 14. März der Öffentlichkeit vorgestellt worden, nachdem sie der Energie-, Umwelt- und Planungsausschuss des Landkreises Fürstenfeldbruck in seiner letzten Sitzung zur Kenntnis genommen hat.

Im Juni 2015 fiel der Startschuss, abgeschlossen wurde das Projekt im Dezember 2016. Insgesamt gab es sieben Workshops für Politik und Verwaltung bzw. für die interessierte Öffentlichkeit. Ziel war es, einen landkreisweiten Handlungsleitfaden zu entwickeln, mit dem sowohl die Kommunen im ländlichen Raum mit einer Einwohnerzahl unter 2 000 Einwohnern wie auch die Kommunen mit bis zu 40 000 Einwohnern an der Grenze zu München arbeiten können.

Ob Einfamilienhaus oder Geschosswohnungsbau, Auto oder ÖPNV, Supermarkt oder Hofladen – jede dieser Entscheidungen hat direkten Einfluss auf das persönliche Leben aller und soll den unterschiedlichen Bedürfnissen der Landkreisbürger gerecht werden. Drei inhaltliche Schwerpunkte gab es bei den Überlegungen: Siedlung-Landschaft-Mobilität.

So sollen zum Beispiel Räume für Erholung, Natur- und Hochwasserschutz gestärkt und über die Landkreisgrenzen hinaus vernetzt werden. In der Folge sollen zusätzliche Bauflächen vorrangig innerhalb von Siedlungen geschaffen werden. Dies steht im Gegensatz zu früheren Entwicklungsplänen, die aus dem Flächenbedarf eine Siedlungsausdehnung begründet haben.

So sollen zum Beispiel Räume für Erholung, Natur- und Hochwasserschutz gestärkt und über die Landkreisgrenzen hinaus vernetzt werden. In der Folge sollen zusätzliche Bauflächen vorrangig innerhalb von Siedlungen geschaffen werden. Dies steht im Gegensatz zu früheren Entwicklungsplänen, die aus dem Flächenbedarf eine Siedlungsausdehnung begründet haben.

Auch die Anbindung und Vernetzung des Landkreises Fürstenfeldbruck innerhalb der Europäischen Metropolregion München soll weiter entwickelt werden unter Berücksichtigung der Anforderungen an eine umwelt- und klimafreundliche Mobilität.    

Das Projekt wird von der Fachstelle Räumliche Planung und Entwicklung im Landratsamt Fürstenfeldbruck koordiniert. Als Auftragsnehmer setzten das Projekt um: Ernst Basler + Partner, Zürich (Mobilität) / Keller Damm Roser Landschaftsarchitekten Stadtplaner, München (Landschaft/Freiraum) / Lehrstuhl für Raumentwicklung der TU München, Prof. Dr. Alain Thierstein (Moderation und Arbeiten/Wirtschaft - Siedlungsentwicklung) und 03 Architekten, München (Projektleitung, Prozesssteuerung, Siedlungsentwicklung - Wohnen) in Kooperation mit Dr. Doris Zoller.
Auch 16 der 23 Kommunen im Landkreis Fürstenfeldbruck haben sich aktiv daran beteiligt: Adelshofen, Alling, Althegnenberg, Eichenau, Emmering, Fürstenfeldbruck, Germering, Gröbenzell, Jesenwang, Kottgeisering, Landsberied, Maisach, Mammendorf, Mittelstetten, Olching und Puchheim. „Die drängenden Zukunftsfragen für unseren Landkreis stellen sich vielen Kommunen in gleicher Weise,“ so Landrat Thomas Karmasin in seiner Begrüßung. „Viele Aspekte von Mobilität, Naturschutz oder Naherholung lassen sich nicht innerhalb eines Gemeindegebietes lösen. Es hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit über Stadt- und Gemeindegrenzen hinweg zwar manchmal mühsam, aber für alle ein Gewinn ist,“ so Karmasin.
      
Prof. Alain Thierstein leitete die abschliessende Podiumsdiskussion, bei der es darum ging, eine Brücke vom vorliegenden Konzept zu konkreten Umsetzungsmöglichkeiten zu schlagen. An der Diskussion beteiligten sich Landrat Thomas Karmasin, Dr. Michael Schanderl, Bürgermeister von Emmering und Kreisverbandsvorsitzender des Bayer. Gemeindetags, Sandra Meissner, Bürgermeisterin der Gemeinde Kottgeisering, Martin Kornacher, Stadtbaumeister der Großen Kreisstadt Fürstenfeldbruck und Alexander Freitag, Geschäftsführer MVV.
Info: Wer sich online informieren will, findet die Ergebnisse hier auf der Homepage des Landratsamtes. Im Anhang finden Sie eine Kurzzusammenfassung, es handelt sich um einen Auszug (S.13 – 17) aus dem Schlussbericht.


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