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Pressemitteilungen des Jahres 2017

vom 20.11.2017:

Influenza – Vor Beginn der neuen Grippewelle an die Impfung denken!

Das Gesundheitsamt Fürstenfeldbruck ruft dieses Jahr erneut chronisch Kranke, ältere Menschen, Schwangere sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen dazu auf, an die Grippeschutz-Impfung zu denken.

Um zu Beginn der Grippewelle, die meist nach der Jahreswende beginnt, wirksam und rechtzeitig geschützt zu sein, hat man jetzt noch Zeit, den Impfschutz gegen Grippe aufzubauen. Es kann nach der Impfung bis zu zwei Wochen dauern, bis ein vollständiger Impfschutz besteht.

Eine Influenza ist keine harmlose Erkrankung wie ein grippaler Infekt, sondern eine Infektionskrankheit, die mit schwerwiegenden Gesundheitsfolgen einhergehen kann. Sie beginnt typischerweise sehr plötzlich mit meist hohem Fieber, trockenem Reizhusten, Schnupfen, starken Kopf- und Gliederschmerzen, sowie einem allgemeinen schweren Krankheitsgefühl. Es kann Wochen dauern, bis die volle Leistungsfähigkeit wiederhergestellt ist. Bei schweren Verläufen kann es sogar zu Todesfällen kommen.

Der aktuelle Influenza-Saisonbericht, den die Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht hat, zeigt, dass die Grippesaison 2016/2017 eher schwer verlief und vor allem ältere Menschen traf. Während der vergangenen Grippesaison suchten etwa 6 Millionen Menschen wegen einer Influenza einen Arzt auf. Rund 3,4 Millionen Menschen mussten grippebedingt das Bett hüten, konnten nicht arbeiten gehen oder waren pflegebedürftig. 30.000 Patienten mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden. Insgesamt hatte das Robert-Koch-Institut mehr als 113.000 Influenzafälle registriert, mehr als 675 davon verliefen tödlich. Besonders betroffen waren ältere Menschen ab 60 Jahren.

Leider sind gerade bei den Senioren die Impfquoten mit circa 35 Prozent besonders niedrig. Auch wenn die Wirksamkeit der Grippeimpfung durch die schnelle Wandelbarkeit der Viren nicht optimal ist, können viele Erkrankungsfälle und schwere Verläufe verhindert werden.

Chronisch Kranke und Schwangere haben ein höheres Risiko, dass eine Influenza-Erkrankung schwer verläuft und Komplikationen lebensbedrohlich werden können. Auch medizinisches und pflegerisches Personal sollte sich aufgrund seiner beruflichen Exposition impfen lassen. Neben dem Eigenschutz steht hier insbesondere auch der Schutz der behandelten Patienten oder betreuten Personen im Vordergrund.

Um das Risiko einer Influenza-Infektion zu verringern, werden zusätzlich zur Impfung einfache Hygienemaßnahmen wie Husten in die Ellenbeuge, regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife sowie Abstandhalten zu erkrankten Personen empfohlen.

Weitere Informationen
www.impfen-info.de/grippe
www.pei.de/influenza-impfstoffe
www.rki.de/influenza


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