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Pressemitteilungen des Jahres 2018

vom 29.01.2018:

10 Jahre KIM im Landkreis Fürstenfeldbruck

Am 01. Februar 2018 wird im Landratsamt Fürstenfeldbruck das 10 jährige Bestehen des landkreiseigenen Beratungsangebots KIM gefeiert. KIM wurde 2008 ins Leben gerufen und entstand aus dem Zusammenschluss von kibs, der Münchner Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Jungen und junge Männer, die von sexualisierter und/oder häuslicher Gewalt betroffen sind, und dem IMMA e.V., der Münchner Beratungsstelle für Mädchen und junge Frauen.
KIM bietet Beratung für Mädchen und Jungen und deren Angehörige bei sexuellen und anderen Gewalterfahrungen. Aber auch Fachkräfte werden in Bezug auf die Thematik beraten: So werden von KIM z.B. regelmäßig Schulungen für das Personal von Kindertagesstätten, Kinderkrippen und Horte im Landkreis Fürstenfeldbruck angeboten. Das Ziel der Schulungen besteht darin, die Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen für die Themen Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, wie vorgebeugt und im Verdachtsfall richtig reagiert werden kann. Wichtig ist hier auch die enge Zusammenarbeit mit dem Jugendamt.
„Auch Fachkräfte sind oft hilflos, wenn es um die Thematik sexueller Missbrauch geht“, erläutert Dietmar König, Referatsleiter des Amtes für Jugend und Familie im Landratsamt Fürstenfeldbruck. „Umso wichtiger ist es, hier Aufklärungsarbeit zu leisten und Unterstützung anzubieten“. Und das Unterstützungsangebot wird sehr gut angenommen: Jeder Termin im Jahr 2017 war restlos ausgebucht. 2018 soll das Angebot aufgestockt werden.
Im Rahmen der Jubiläumsfeier 10 Jahre KIM wird vom 27.01. bis zum 15.02. die Ausstellung „Echt Stark!“ für Grundschulkinder auf der Galerie im Landratsamt gezeigt.

In Mitmach-Parcours können die Schülerinnen und Schüler sich ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend mit den einzelnen Präventionsbausteinen vertraut machen.
Besonders wichtig:
Ich darf NEIN sagen.
Ich kann mir Hilfe holen.

Die Ausstellung besteht aus interaktiven Elementen in leichter Sprache. Eine pädagogische Begleitung sowie eine entsprechende Vor- und Nachbereitung wird empfohlen.


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