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Pressemitteilungen des Jahres 2018

vom 07.05.2018:

Positive Bilanz nach einem Jahr „Wohnen für Hilfe“ im Landkreis Fürstenfeldbruck

Ein Jahr nach dem Start des Projektes „Wohnen für Hilfe“ im Landkreis Fürstenfeldbruck kann die Vermittlungsstelle im Landratsamt, die Alt und Jung in generationenübergreifende Wohnpartnerschaften zusammenbringt, eine positive Bilanz ziehen. Für die Umsetzung des Projektes wurden alle nötigen Rahmenbedingungen und Strukturen geschaffen. Bisher wurden bereits neun Wohnpartnerschaften vermittelt. Die Beteiligten sind zumeist sehr zufrieden mit ihrer neuen Wohnsituation und profitieren von der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung. „Man ist nicht mehr allein und das gibt einem Sicherheit. Damit das Zusammenleben klappt, bedarf es Sympathie auf beiden Seiten und eine offene Kommunikation,“ so eine Seniorin aus Puchheim. Eine Studentin aus der Ukraine äußert: „Wohnen für Hilfe ist eine gute Möglichkeit für mich, die deutsche Kultur kennenzulernen und mich auf das Zusammenleben mit der älteren Generation einzulassen. Die Seniorin und ihre Familie unterstützt mich sehr. Wir sind gute Freunde geworden.“ „Es ist hilfreich und beruhigend, wenn vom Landratsamt jemand informierend, regulierend und im Bedarfsfall vermittelnd im Hintergrund steht,“ erläutert eine Seniorin aus Eichenau.

Nach dem gelungenen Start wünscht sich die verantwortliche Sozialpädagogin der Vermittlungsstelle im Landratsamt Fürstenfeldbruck, Verena Bauer, dass sich noch mehr Wohnpartnerschaften im Landkreis Fürstenfeldbruck finden. Hierfür bedarf es besonders Seniorinnen und Senioren, die bereit sind, einen jungen Menschen bei sich aufzunehmen.

Wohnen für Hilfe vermittelt generationenübergreifende Wohnpartnerschaften zwischen Seniorinnen und Senioren und jungen Menschen. Ältere Menschen stellen freien Wohnraum zur Verfügung, im Gegenzug erhalten sie anstelle von Miete Unterstützung im Alltag von den Studierenden oder Auszubildenden, wie z.B. Haus- oder Gartenarbeit, Einkaufen, Begleitung zum Arzt etc.. Generell gilt: Ein Quadratmeter Wohnfläche bedeutet eine Stunde Hilfeleistung im Monat. Bei diesen Wohnpartnerschaften steht nicht nur die Hilfeleistung im Vordergrund, es geht auch darum, der drohenden Vereinsamung entgegenzutreten, vom Erfahrungsschatz des jeweils anderen zu profitieren und Werte wie Toleranz und Wertschätzung zu verstärken. „Wohnen für Hilfe“ kann es älteren Menschen ermöglichen, länger in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben, Studierende und Auszubildende erhalten bezahlbaren Wohnraum.

Interessierte an „Wohnen für Hilfe“ wenden sich bitte an Verena Bauer, Landratsamt Fürstenfeldbruck, Münchner Str. 32, 82256 Fürstenfeldbruck, Tel. 08141 519-5632, E-Mail: wohnen-fuer-hilfe@lra-ffb.de



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