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Klimaschutz-
konzept

Klimaschutzmanagement für den Landkreis Fürstenfeldbruck

Das Klimaschutzmanagement hat die Aufgabe, die Maßnahmen und Projekte aus dem integrierten Klimaschutzkonzept des Landkreises Fürstenfeldbruck und seiner Städte und Gemeinden aus den Jahren 2011/2012 umzusetzen und weiterzuentwickeln.
Die Vernetzung, Koordination und Unterstützung bestehender Klimaschutz­aktivitäten sowie das Anstoßen neuer Projekte sind die wichtigsten Funktionen des Klimaschutzmanagements. Der Arbeitsschwerpunkt liegt bei der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung wie auch bei dem Energiemanagement und der Energieerzeugung.
Das Klimaschutz­management ist der zentrale Ansprechpartner für alle Akteure, berichtet regelmäßig über den Stand der Umsetzung des Klimaschutz­konzeptes und akquiriert Fördermittel.

Für Fragen und Rückmeldungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Leitung: Monika Beirer, Klimaschutzmanagerin

Assistenz: Helga Prager

Telefon: 08141/ 519 – 342
E-Mail: klimaschutz@lra-ffb.de

Erreichbarkeit des Klimaschutzmanagements

Flyer des Klimaschutzmanagements

 

Grundlagen für das Klimaschutzmanagement

Fürstenfeldbruck ist bayernweit einer von zwei Modell-Landkreisen für die AGENDA 21 im Projekt des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen. Aus der AGENDA 21 heraus startete der Landkreis Fürstenfeldbruck 1998 gemeinsam mit der Sparkasse Fürstenfeldbruck und der BRUCKER LAND Solidargemeinschaft sein erstes Sonnenenergieprojekt unter dem Motto „aus der Region – für die Region“, welches sehr erfolgreich verlief und 1999 mit dem deutschen und dem europäischen Solarpreis ausgezeichnet wurde. Dies führte zu dem Wunsch nach einer grundsätzlichen Energiewende im Landkreis, welche auch vom Kreistag im gleichen Jahr einstimmig beschlossen wurde.

Im Jahr 2000 wurde die Energiewende im Landkreis Fürstenfeldbruck im Rahmen der Fürstenfeldbrucker Energieresolution öffentlich verkündet. Darin ist das Ziel festgelegt, dass sich bis zum Jahr 2030 der gesamte Landkreis komplett aus regenerativen Energiequellen versorgt. Dazu soll der Energieverbrauch schrittweise um 50% gesenkt, die Energie-Effizienz erhöht und alle erneuerbaren Energien genutzt werden. Dies dient dazu, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, die regionale Wertschöpfung zu stärken und eine unabhängige Energieversorgung im Landkreis zu erreichen.

Zur praktischen Umsetzung der Energiewende wurde 2001 der Verein ZIEL 21 (Zentrum Innovative Energien im Landkreis Fürstenfeldbruck e.V.) gegründet. ZIEL 21 ist ein Netzwerk von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren aus dem Landkreis. Die Initiatoren waren der Landkreis Fürstenfeldbruck, BRUCKER LAND und die Sparkasse Fürstenfeldbruck. Seit seiner Gründung hat der Verein vieles erreicht. Die Aktivitäten vom Verein ZIEL 21 sind dabei in besonderer Weise auf die Bewusstseinsbildung ausgerichtet. Ein weiterer wichtiger Baustein stellt die Energieberatung für private Haushalte dar, die auf ehrenamtlicher Basis durch einen Kreis zertifizierter Sachverständiger angeboten wird.

Mit der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Akteuren und Vertretern gesellschaftlicher
Gruppen sowie politischen Vertretern wurde von 2008 bis 2009 eine Stärken-Schwächen- Analyse für den Landkreis Fürstenfeldbruck erarbeitet. Darin wurden in verschiedenen Themenfeldern Stärken und Schwächen identifiziert und Zukunftsfragen formuliert.

Auf Basis der Stärken-Schwächen-Analyse wurde 2010 die Leitbilddiskussion begonnen. In einem
offenen Diskussionsprozess wurden Ziele und Handlungsschwerpunkte für die künftige Entwicklung des Landkreises formuliert.
Bezogen auf den Klimaschutz haben sich dabei als wesentliche Ziele herauskristallisiert:

  • Die Bevölkerungs- und Siedlungsentwicklung soll unter Berücksichtigung der Belange von Natur und Landschaft erfolgen.
  • Der Landkreis verfolgt eine moderate, flächeneffiziente, Ressourcen schonende Siedlungsentwicklung; Innen- vor Außenentwicklung unter Erhaltung innerörtlicher Freiräume, der Kulturlandschaft und Schonung der Landschaft.
  • Der Landkreis fördert familiengerechte und wohnortnahe Arbeitsplätze und unterstützt die interkommunale Zusammenarbeit.
  • Durch Aufklärung und Bewusstseinsbildung stärkt der Landkreis das Miteinander und die Gleichrangigkeit aller Verkehrsteilnehmer.
  • Die Mobilität wird durch angebotsorientierten ÖPNV, Förderung des Rad- und Fußverkehrs und die Vernetzung aller Verkehrsarten gestärkt.

Gleichzeitig wurde im Jahr 2010 beschlossen, ein Klimaschutzkonzept in Auftrag zu geben, um einen Überblick über die verschiedenen Handlungsfelder des Klimaschutzes im Landkreis und die konkreten Maßnamen und Projekte an der Hand zu haben.
Von 2011 bis 2012 wurde das integrierte Klimaschutzkonzept für den Landkreis Fürstenfeldbruck und seine Städte und Gemeinden erstellt.

Damit stehen, neben der Grundlagenarbeit von ZIEL 21, konkrete Handlungsempfehlungen für den Landkreis und seine Städte und Gemeinden fest, die zum Erreichen der Energiewende notwendig sind. Das Klimaschutzmanagement hat nun die Aufgabe dies für den Landkreis Fürstenfeldbruck umzusetzen.

 

Seit Januar 2015 arbeitet die Klimaschutzmanagerin für den Landkreis Fürstenfeldbruck. Diese Stelle wird für den Zeitraum von drei Jahren zu 65% über Fördermittel aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit finanziert.

Logo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Förderkennzeichen: 03KS8224

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter

Logo Klimaschutz-Initiative

Logo Forschungszentrum Jülich

 

 

 

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