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Amt für Jugend und Familie

Sozialpädagogische Aufgaben - Trennungs-, Sorgerechts-, Umgangsberatung

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Jugendamt

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Zu den Leistungen gehören insbesondere Beratungen in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung und Vermittlungen in Angelegenheiten der elterlichen Sorge und des Umgangsrechtes.

Die Beratung soll helfen, entweder ein partnerschaftliches Zusammenleben in der Familie aufzubauen oder familiäre Konflikte und Krisen konstruktiv zu lösen. Das Beratungsangebot gilt auch für den Fall, dass Sie sich von Ihrem Partner trennen wollen oder sich bereits getrennt haben - unabhängig davon, ob Sie verheiratet sind oder nicht.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Entwicklung eines einvernehmlichen Konzepts für die Wahrnehmung der elterlichen Sorge.

Außerdem erfolgt eine Mitwirkung in familiengerichtlichen Verfahren.

Der begleitete Umgang wird durch die Mitarbeiter im  Amt für Jugend und Familie eingeleitet. Der durchführende Träger ist die Ökumenische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Wir arbeiten mit vielfältigen Fachstellen eng zusammen, etwa mit den im Landkreis Fürstenfeldbruck ansässigen Erziehungsberatungsstellen von Diakonie und Caritas, dem Frauennotruf Fürstenfeldbruck oder mit der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle der Erzdiözese München-Freising. So vermitteln wir bei Bedarf eine Anlaufstelle für eine Paarberatung.

Familiengerichtliche Verfahren im Landkreis Fürstenfeldbruck sind seit 01. Januar 2008 unter dem Namen

FÜRSTENFELDBRUCKER MODELL  -  ZUSAMMENWIRKEN FÜR KINDER 

zusammengefasst. Folgende Vorgehensweise ist dabei bestimmend:

Stellt ein Elternteil in Sachen Umgang oder elterliche Sorge einen Antrag beim Familiengericht Fürstenfeldbruck, wird in der Regel innerhalb von drei Wochen ein Ersttermin bei Gericht stattfinden. Der Antrag sollte sich auf eine kurzgefasste und sachliche Begründung beschränken.

Innerhalb dieser Drei-Wochen-Frist nimmt das Jugendamt Kontakt zu beiden Elternteilen auf. Beim Ersttermin stellen beide Parteien ihre Positionen dar; das Jugendamt nimmt ebenfalls Stellung. Einigen sich die Eltern nicht, schließen sich freiwillige Beratungen an, entweder in einer Beratungsstelle oder im Jugendamt. Das Familiengericht erfragt vier Wochen nach dem ersten Gerichtstermin den aktuellen Sachstand. Davon hängt eventuell eine kurzfristige, zweite Verhandlung ab.

Sollten sich die Eltern in der Beratung nicht einigen, findet spätestens nach sechs Monaten ein weiterer Gerichtstermin statt. Wenn es erforderlich ist, ordnet das Familiengericht weitergehende Maßnahmen an, bei denen die Eltern verpflichtet sind, aktiv und zuverlässig mitzuwirken, z. B. Sachverständigengutachten, Verfahrenspflegschaft…usw.
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