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Aktuelles aus dem Landkreisseniorenbeirat: Thema Kriminalität und Kulturangebot Demenz

Gruppenbild der Mitglieder des Seniorenbeirats im Gebäude des Landratsamtes.

Foto: LRA FFB

Seit 2010 vertritt der Landkreisseniorenbeirat (LKSB) FFB die Seniorinnen und Senioren des Landkreises. Er nimmt die Belange der Seniorinnen und Senioren auf Landkreisebene wahr und berät und unterstützt den Landrat, den Kreistag sowie die Verwaltung im gesamten Bereich der Seniorenarbeit im Landkreis. Der Seniorenbeirat hat 23 Mitglieder, die von jeder Gemeinde oder Stadt im Landkreis entsandt werden. Vorsitzender ist derzeit Hans-Joachim Ohm, seine Stellvertreterin ist Claudia Steber.

Unter „Aktuelles aus dem Landkreisseniorenbeirat“ berichtet der LKSB ab sofort aus seinen Sitzungen, die viermal im Jahr / einmal im Quartal stattfinden und nicht öffentlich sind.

Ziel des LKSB ist es, durch gezielte Vernetzung und Information die Seniorenarbeit in den Gemeinden zu unterstützen.

In der Sitzung vom 20.07.2022 hielt der Leiter der Ermittlungsgruppe der PI FFB, Hauptkommissar Stefan Rein,einen Vortrag für Seniorinnen und Senioren zum Thema Kriminalität im Alltag. Der Vortrag umfasste u.a. die Themenbereiche „Haustüre, wenn Fremde läuten“, „Falsche Polizisten“, „Falsche Handwerker“, „Haustürgeschäfte“ und „Telefon – Enkeltrick; Gefahren im Internet“.

Grundsätzlich rät Stefan Rein, niemanden in die Wohnung oder ins Haus zu lassen. Polizisten verlangen in der Regel kein Geld oder Schmuck zur Sicherheitsaufbewahrung, der Dienstausweis sollte immer verlangt und bei geringstem Zweifel bei der Polizei (Notruf 110) angerufen werden. Auf keinen Fall sollte man sich durch sogenannte „Notfälle“ oder Schockanrufe – egal, ob durch Handwerker oder falsche Polizisten – unter Druck setzen lassen.

Informationen zu allen Themen gibt es in Broschüren vom Weissen Ring („Sicher Wohnen“, „Gut beraten im hohen Alter“) oder der Polizei („Sicher im Alter“, „Sicher zu Hause“). Alle Broschüren können im Internet heruntergeladen werden (https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/). Auch die örtlichen Polizeidienststellen geben Auskunft.

Darüber hinaus berichtete Petra Kellermann, Geragogin vom Büro Kultur und Alter in Olching, über ihr Kultur-Angebot für Menschen mit Demenz und Begleitung. Mit ihrem Programm „Kultur in der Natur gemeinsam genießen“ spricht sie vor allem Emotionen und Gefühle bei Menschen mit Demenz an. Erinnerungen an früher werden wach, das Gedächtnis wird aktiviert. Mit Bildern, Liedern und Material werden Themenkreise bearbeitet wie z.B. die Vogel-Welt, Rosen oder Gemüse und Kräuter.

Im Herbst wird die Serie fortgesetzt, die Veranstaltungen sind kostenfrei. Geeignet sind ihre Vorträge auch für Pflegeheime, Seniorenclubs und Seniorennachmittage.

Informationen gibt es unterwww.kultur-alter.de oder bei Frau Kellermann unter der Tel-Nr.: 0176 8130 9423.

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