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Fahrgastverband PRO BAHN e. V. zeichnet den Landkreis Fürstenfeldbruck mit dem Fahrgastpreis 2022 aus

04.11.2022
Drei Männer, Personen mitte und rechts halten Urkunde.

Verleihung des Fahrgastpreises 2022 an den Landkreis Fürstenfeldbruck vom Fahrgastverband PRO BAHN e.V. v. l. Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender, Martin Imkeller, Stabsstelle ÖPNV im Landratsamt Fürstenfeldbruck und Detlef Neuß, Bundesvorsitzender. Foto: Pro Bahn.

Urkunde zur Auszeichnung mit den Fahrgastpreis 2022 von Pro Bahn e.V.

Große Ehre wurde dem Landkreis Fürstenfeldbruck in Frankfurt am 29. Oktober 2022 zuteil: Der Fahrgastverband PRO BAHN e. V. verlieh dem Landkreis Fürstenfeldbruck den „Fahrgastpreis 2022 für das Engagement bei der multimodalen Reisekette im öffentlichen Verkehr“.

Der Landkreis Fürstenfeldbruck war am Samstag, 29. Oktober 2022, in Frankfurt zu Gast beim 7. Fahrgastsymposium des Bundesverbands Fahrgast PRO BAHN e.V. Martin Imkeller von der Stabsstelle ÖPNV im Landratsamt Fürstenfeldbruck war eingeladen, einen Vortrag zum Thema „Von Bus und Bahn zum vernetzten multioptionalen Umweltverbund im Landkreis Fürstenfeldbruck“ zu halten. Mit einem Highlight für den Landkreis Fürstenfeldbruck endete der Tag: Bei einem gemeinsamen Abendessen überreichten der Bundesvorsitzende Detlef Neuß und der Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann eine Urkunde an Martin Imkeller. Der Landkreis Fürstenfeldbruck wurde für sein Engagement bei der multimodalen Reisekette im öffentlichen Verkehr mit dem Fahrgastpreis 2022 des Bundesverbands Fahrgast PRO BAHN e.V. ausgezeichnet.

„Der Landkreis Fürstenfeldbruck freut sich sehr über die bundesweite Anerkennung unseres Engagements im ÖPNV. Wir sagen ‚Danke‘ dafür! Diese Anerkennung ist uns Verpflichtung und Ansporn zugleich, um unseren Fahrgästen und allen, die es noch werden wollen, auch weiterhin ein innovatives Mobilitätsangebot anzubieten“, sagt Landrat Thomas Karmasin zur Preisverleihung.

Hinter der Auszeichnung steckt die Anerkennung für den seit Jahren konsequent umgesetzten Ausbau eines attraktiven ÖPNV. So wird der Fahrgastpreis u.a. mit drei Schwerpunktthemen begründet:

  • Mit 55 Buslinien im MVV gibt es im gesamten Landkreis Fürstenfeldbruck ein dichtes, gut getaktetes Busnetz. Ergänzt wird das Angebot mit einem flexiblen On-Demand-Service mit sieben MVV-RufTaxi-Linien, die immer dann fahren, wenn ExpressBus, TangentialBus oder RegionalBus keine Betriebszeit haben, also abends, nachts und an Sonn- und Feiertagen. Bus und RufTaxi zusammen ermöglichen so an sieben Tagen die Woche, rund um die Uhr, eine flächendeckende ÖPNV-Versorgung.
  • Das Verkehrsbündnis „Allianz pro Schiene“ präsentierte im Herbst 2021 einen bundesweiten Vergleich zur Erreichbarkeit des Öffentlichen Nahverkehrs. Im Ranking aller 294 deutschen Landkreise erreichte Fürstenfeldbruck Platz 2 und landete innerhalb des Freistaates Bayern sogar auf Platz 1! Für den Landkreis Fürstenfeldbruck lautet das Ergebnis der Studie: 99,36 Prozent der Bevölkerung wohnen maximal 600 m (Bus) bzw. 1.200 m (Bahn) Luftlinie entfernt von einer Haltestelle mit mindestens 20 Abfahrten je Tag. Der bundesdeutsche Durchschnitt liegt bei 91,4%. Der Landkreis Fürstenfeldbruck ist damit der einzige MVV-Verbundlandkreis, der es in die bundesweiten Top Ten geschafft hat.
  • Der Landkreis Fürstenfeldbruck verfolgt seit Ende 2018 ein in dieser Form bundesweit bisher einmaliges Vorhaben: den Aufbau eines kreisweit zusammenhängenden Netzes von 67 Mobilitätsstationen mit zehn beteiligten Kommunen. An den Stationen werden ein öffentliches Fahrrad- und Lastenpedelec-Verleihsystem sowie zahlreiche Einrichtungen für den Individualradverkehr (Abstellanlagen für private Fahrräder und Lastenräder, Überdachungen, Fahrradboxen, Gepäckspinde, Fahrradservicestationen sowie E-Lademöglichkeiten) aufgebaut. Verknüpft werden diese Angebote mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aus Bahn, Bus und RufTaxi sowie mit Car- und E-Scooter-Sharing. Dadurch entsteht ein noch attraktiveres Angebot an untereinander vernetzten umweltfreundlichen Mobilitätslösungen, das allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern als Alternative zum eigenen Auto zur Verfügung steht. Die ersten Stationen werden voraussichtlich 2023 in Betrieb gehen.

 

 

 

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