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MobilitätsPunkte im Landkreis Fürstenfeldbruck: Neue Informationsstele vorgestellt

Landrat Thomas Karmasin und Martin Imkeller, Landratsamt Fürstenfeldbruck, Stabsstelle „Öffentliche Mobilität“ (links und rechts neben der Stele) zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt- und Gemeindeverwaltungen und der Bauhöfe sowie vom MVV bei der Vorstellung der Musterstele für die im Aufbau befindlichen 67 MobilitätsPunkte im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Der Landkreis Fürstenfeldbruck setzt, zusammen mit zehn seiner Städte und Gemeinden, schrittweise den Aufbau und Betrieb von MobilitätsPunkten um. Diese werden, je nach Stationsgröße, klimafreundliche Mobilitätsangebote wie Bike-, Lastenrad-, Car- und EScootersharing anbieten. Sie sind verknüpft mit Bus, Bahn und On-Demand-Service.
Außerdem bestehen an ihnen attraktive Angebote für Radfahrer, wie überdachte Abstellanlagen, Fahrradboxen, Gepäckspinde, Fahrradservicestationen und E-Lademöglichkeiten. Das, durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Projekt ist auf Kreisebene in dieser Form bisher ein einmaliges Vorhaben und hat nun eine weitere wichtige Hürde genommen: Der Landkreis stellte am Kreisbauhof den beteiligten Städten, Gemeinden und Projektpartnern die neue einheitliche Informationsstele, für alle 67
Standorte im gesamten Landkreis vor.
„Die neue Stele ist ein zentrales Element für unsere im Aufbau befindlichen MobilitätsPunkte. Mit der Konzeption, den Inhalten und der Musterstele im einheitlichen Design des MVV sind wir einen entscheidenden Schritt im Projekt vorangekommen. Passantinnen und Passanten können MobilitätsPunkte an der einheitlichen Stele erkennen, sich orientieren und anschaulich und übersichtlich über die Nutzung der jeweiligen Angebote informieren“, so Landrat Thomas Karmasin zum Projektfortschritt.
Dr. Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer der MVV GmbH bestätigt: „Mit dem Aufbau der neuen
Stele geht der Landkreis Fürstenfeldbruck im MVV-Raum wieder mit voran. Bürger und Besucherinnen werden so den einfachen Umstieg zwischen Verkehrsmitteln schnell erkennen und nutzen können. Zusätzlich sind die Stelen mit allen vorhandenen Mobilitätsmöglichkeiten auch in den
MVV-Auskunftsmedien und in der MVV-App angezeigt. Ziel ist es, den Einstieg in die öffentliche und geteilte Mobilität wieder einen Schritt zu erleichtern, um bei immer mehr Anlässen auf das Auto verzichten zu können.“
Martin Imkeller von der Stabsstelle „Öffentliche Mobilität“ im Landratsamt Fürstenfeldbruck erklärte nach der Begrüßung der Gäste am Kreisbauhof interessante Details zur neuen MusterInformationsstele:

  • Die Stele ist modular aufgebaut: Der Informationsbereich ist in mehrere Schilder aufgeteilt,

die bei Aktualisierungsbedarf oder für perspektivisch mögliche Nachrüstungen mit digitalen
Auskunftsmedien flexibel auswechselbar sind.

  •  Durch die Beleuchtung des MobilitätsPunktelogos oben auf der Stele ist eine gute Sichtund Wahrnehmbarkeit garantiert. Die Energie für die Beleuchtung kann sowohl per Stromanschluss als auch durch ein auf die Stele aufgesetztes Solarmodul zugeführt werden.
  • UV- und Anti-Graffiti-Beschichtung sorgen für Langlebigkeit.

Abschließend dankte Martin Imkeller allen Beteiligten für die bisherigen komplexen und nicht immer einfach abzustimmenden Prozesse im Projektverlauf. Im Anschluss fand ein reger Austausch zu baulich-technischen Aspekten der Stele, zu deren Montage und Pflege statt.
Die 67 MobilitätsPunkte werden schrittweise aufgebaut und eröffnet: Im ersten Schritt wird ab Herbst 2024 ein einheitliches E-Lastenradsharing an insgesamt zehn MobilitätsPunkten in den Städten Fürstenfeldbruck, Germering, Olching und Puchheim angeboten.
Die Einrichtung der MobilitätsPunkte sowie begleitende Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und des Monitorings werden unter dem Titel „Multimodal-Nah-Mobil im Kreis Fürstenfeldbruck“, kurz: „MuNaMo-FFB“, durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

 

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