Landratsamt Fürstenfeldbruck
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Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut

Errichtung eines Sperrbezirks in Teilen der Gemeinden Eichenau, Emmering, Alling und der Städte Fürstenfeldbruck und Puchheim

Errichtung eines Sperrbezirks bei Türkenfeld

Errichtung von Sperrbezirken in Teilen der Gemeinden Eichenau, Emmering, Alling und der Städte Fürstenfeldbruck und Puchheim und bei Türkenfeld

Am 26.08.2019 wurde in einer Bienenhaltung in Eichenau der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt. Das Landratsamt Fürstenfeldbruck hat deshalb in einer Allgemeinverfügung einen Sperrbezirk um diesen Betrieb mit einem Radius von ca. zwei Kilometern eingerichtet, welcher Teile der Gemeinden Eichenau, Emmering, Alling und der Städte Fürstenfeldbruck und Puchheim umfasst.

Am 16.07.2019 wurde in einer Bienenhaltung in Türkenfeld der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt. Das Landratsamt Fürstenfeldbruck hat deshalb einen Sperrbezirk um diesen Betrieb mit einem Radius von ca. zwei Kilometern eingerichtet, welcher Teile der Gemeinde Türkenfeld umfasst.

In den Sperrbezirken wurden für alle Bienenbestände bestimmte Vorsichtsmaßnahmen angeordnet. So dürfen von dort Bienenvölker nicht verbracht werden. Ferner werden alle Bienenvölker in den Sperrbezirken zwei Mal im Abstand von mindestens zwei Monaten untersucht. Im betroffenen Bestand wurden die erkrankten Bienenvölker bereits getötet und unschädlich beseitigt.

Das Veterinäramt ruft alle Bienenhalter auf, ihrer Meldeverpflichtung nachzukommen. Die Anzeige ist auch telefonisch unter der Telefon-Nummer 08141/519-285 möglich.

Bei der amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche. Sie ist im Landkreis Fürstenfeldbruck zuletzt im Jahr 2011 aufgetreten. Die Imker im gesamten Kreisgebiet sind dazu aufgerufen, den Gesundheitszustand ihrer Bienenvölker besonders kritisch zu beobachten und Auffälligkeiten dem Veterinäramt mitzuteilen.

Die Sporen des Krankheitserregers werden u. a. auch über Honigreste weiterübertragen, die von anderen Bienen aufgenommen werden. So kann jedermann auch einen Beitrag zum Schutz der nützlichen Bienen vor dieser Seuchengefahr leisten, wenn Honiggläser gründlich ausgespült werden, bevor diese z. B. über Altglas-Container entsorgt werden.

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