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Die jährliche Amphibienwanderung steht bevor!

13.02.2020

Foto: LRA FFB

Autofahrer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Mit zunehmender Tageslänge werden Frösche, Kröten und Molche demnächst wieder zu ihren Laichgewässern wandern. Sobald die Temperaturen mehrere Nächte hintereinander wieder im Plusbereich (über 4 - 5°Celsius) liegen und ausreichend Feuchtigkeit oder Regen dazukommt, zieht es die Tiere aus ihren Winterquartieren zu den Weihern und Tümpeln.


Bei den meist nächtlichen Wanderungen müssen die Amphibien zum Teil auch Straßen überqueren, was jedes Jahr vielen Tieren zum Verhängnis wird. Durch das Aufstellen von Amphibienzäunen durch die Naturschutzverbände und das Landratsamt Fürstenfeldbruck sowie die nächtliche Sperrung verschiedener Straßen können die Verluste aber stark reduziert werden.


Der Beginn und die Dauer der bevorstehenden Straßensperrungen zwischen Alling und Germannsberg sowie zwischen Weiherhaus und Pfaffing werden gesondert bekannt gegeben. In der Bahnhofstraße in Grafrath erfolgt wie in den letzten Jahren keine Sperrung, dafür wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit wieder auf 30 km/h begrenzt. Neben den durch die o.g. Sperrungen bedingten Umleitungen für Busse wird es auch dieses Jahr folgende Umleitung geben: Die Buslinie 838 wird abends ab 19.00 Uhr (Winterzeit) bzw. 20.00 Uhr (Sommerzeit) nicht die Strecke zwischen Glon, Landkreis Aichach-Friedberg und Vogach, Landkreis Fürstenfeldbruck befahren. Auf diesem Straßenabschnitt gibt es eine starke Amphibienwanderung.


Auch dieses Jahr wird in der Gemeinde Eichenau und der Stadt Puchheim die gemeindliche Olchinger Straße zwischen dem Ihleweg (Stadt Puchheim) und der Zweigstraße (Gemeinde Ei-chenau) nachts während der Zeit der Amphibienwanderung gesperrt. Diese Sperrung erfolgt durch die Gemeinde Eichenau und die Stadt Puchheim gemeinsam. Eine Umleitung für den Autoverkehr wird eingerichtet. Auch hier wird der genaue Beginn kurzfristig mitgeteilt.


Das Landratsamt Fürstenfeldbruck ist bestrebt, die Einschränkungen für die Autofahrer so gering wie möglich zu halten. Deshalb erfolgt die Sperrung der o.g. Straßen erst dann, wenn witterungsbedingt die Massenwanderung der Amphibien einsetzt. Die Ankündigung der Straßensperrungen kann aus diesem Grund leider nur sehr kurzfristig erfolgen. Hierfür werden die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis gebeten.


Allerdings können nicht alle wandernden Amphibien durch diese Maßnahmen geschützt werden. Autofahrer werden deshalb  in den nächsten Wochen, auch im eigenen Interesse (Schleudergefahr), um erhöhte Vorsicht besonders in Waldstücken und im Bereich von Weihern und Tümpeln gebeten. Durch Rücksichtnahme auf die wandernden Tiere kann das Überleben der bedrohten Lurche unterstützt werden.

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