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Förderprogramm des Bundes: Corona-Hilfe für ehrenamtliche Initiativen - Jetzt schnell Antrag stellen

26.06.2020

Der Bund hat ein Soforthilfeprogramm für ehrenamtliche Initiativen aufgelegt. Antragsberechtigt sind Initiativen, die überwiegend in kreisangehörigen Städten und Gemeinden bis maximal 50.000 Einwohner wirken. Bewerbungsschluss ist 12. Juli 2020.

Die Anträge sind ausschließlich online einzureichen beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

 

Das Landratsamt Fürstenfeldbruck macht hiermit auf eine Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufmerksam. Um Projekte und Initiativen in ländlichen Regionen zu unterstützen, die durch die Corona-Pandemie in Schieflage geraten sind, hat das BMEL ein fünf Millionen Euro umfassendes Soforthilfeprogramm aufgelegt: Das im engen Kontakt mit dem Deutschen Landkreistag (DLT) entstandene BULE-Sonderprogramm „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“
Beantragt werden kann eine Förderung von bis zu 8.000 Euro.Förderfähig sind etwa Ausgaben für Schutzausrüstung, Mieten für Fahrzeuge oder digitale Ausstattung, mit der die Arbeit koordiniert und trotz räumlicher Distanz der Kontakt zu den Menschen gehalten werden kann. Die Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Für den Landkreis Fürstenfeldbruck können nach Ende des Auswahlverfahrens zwei Initiativen zum Förderprogramm zugelassen werden.


Ansprechpartner für das Programm ist ausschließlich das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Ausführliche Informationen finden Interessierte unter https://www.bmel.de/DE/themen/laendliche-regionen/ehrenamt/bule-sondermassnahme-corona.html.

Wer kann sich bewerben? Antragsberechtigt sind Initiativen, deren Maßnahmen überwiegend in kreisangehörigen Städten und Gemeinden von maximal 50.000 Einwohnern wirken. Ab sofort können folgende Organisationen, die über eine Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland verfügen, eine Interessenbekundung einreichen:

  • eingetragene Vereine (e.V.),
  • gemeinnützige GmbHs (gGmbH),
  • öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften,
  • als gemeinnützig anerkannte Stiftungen des bürgerlichen Rechts,
  •  genossenschaftlich organisierte Dorfläden und Dorfgaststätten.

 

Wie kann man sich bewerben? Das Bewerbungs- und Antragsverfahren ist zweistufig angelegt und wird von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Abstimmung mit dem Deutschen Landkreistag (DLT) sowie den Landkreisen durchgeführt.
Initiativen, die besonders schutzbedürftige Gruppen durch ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftlich getragene Nahversorgung in ländlichen Räumen unterstützen, reichen in der ersten Stufe eine kompakte Interessenbekundung ein. Die Einreichung ist ausschließlich online möglich über www.bmel.de/ehrenamt-versorgung. Für die Vergabe der Fördermittel zählt der Eingangszeitpunkt der Interessenbekundung.
Die Interessenbekundungen werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs an die jeweiligen Landkreise weitergeleitet, in denen die Maßnahmen überwiegend wirken. Die Landkreise nehmen eine Qualitätssicherung der vorgelegten Initiativen vor: Sie sichten im Hinblick auf die grundlegenden Eignungskriterien. Nur Antragsteller, deren Interessenbekundungen die in der Bekanntmachung des Ministeriums formulierten Anforderungen vollständig erfüllen, können im späteren Antragsverfahren eine Bewilligung für ihren Förderantrag erhalten.


Was wird gefördert?

  • Neuanschaffungen und Beauftragungen für Maßnahmen, die dem Schutz der Gesundheit von Mitgliedern und deren Kontaktpersonen dienen (z. B. Schutzmasken, Desinfektionsmittel),
  • Neuanschaffungen, Beauftragungen und Fahrtkostenerstattungen für Maßnahmen, die Transportleistungen zur Sicherstellung der Nahversorgung, insbesondere mit Lebensmitteln, sowie Mobilitätsaufwendungen auf Seiten der Mitglieder der Initiativen betreffen (z. B. Fahrräder, Transportboxen),
  • Neuanschaffungen und Beauftragungen für Maßnahmen, die die Zusammenarbeit von Mitgliedern der Initiative untereinander und mit Kontaktpersonen mit Hilfe einer digitalen Ausstattung der Initiative verbessern (z. B. Kameraequipment und Headsets für Videokonferenzen).

 

Wie hoch ist die Förderung?

  •  Förderfähig sind Aufwendungen zur Finanzierung mit einem Zuwendungsbetrag von mindestens 2.000 und maximal 8.000 Euro.
  •  Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung auf Ausgabenbasis als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.
  •  Eine Antragstellung setzt voraus, dass die Antragsteller keine finanziellen Eigen- oder Drittmittel in das Vorhaben einbringen können. Die Förderung erfolgt als Vollfinanzierung mit 100 % der förderfähigen Ausgaben.
  •  Die Zuwendungen werden bei Bewilligung auf einen Höchstbetrag begrenzt. Sie dürfen die tatsächlichen Ausgaben nicht überschreiten.

 

Es wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft angestrebt, dass für den überwiegenden Teil der Zuwendungsempfänger der Förderzeitraum im August oder im September 2020 beginnen kann. Der Förderzeitraum endet für alle Zuwendungsempfänger spätestens am 30. November 2020.

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