Landratsamt Fürstenfeldbruck
Corona - Regeln und Informationen für den Landkreis Fürstenfeldbruck
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Regelungen für Reiserückkehrer und Reiserückkehrerinnen

Regelungen für Einreisende und Reiserückkehrer

Als Reiserückkehrer / Einreisender aus einem aus vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet eingestuften Land unterliegen Sie grundsätzlich drei Pflichten:

  • Quarantänepflicht
  • Meldepflicht
  • Testpflicht und Vorlagepflicht des negativen Testergebnisses

 

Das Robert-Koch-Institut unterscheidet innerhalb der Risikogebiete zusätzlich zwischen

  • Risikogebieten (Gebiete mit hoher Corona-Inzidenz)
  • Hochinzidenzgebieten (Risikogebiete mit besonders hoher Corona-Inzidenz)
  • Virusvarianten-Gebieten (Risikogebiete in denen bestimmte Varianten des Coronavirus verbreitet aufgetreten sind)

Je nach Kategorisierung des RKI gelten unterschiedliche Beschränkungen und Maßnahmen.
Informationen zur  Festlegung der Risiko-, Virusvarianten- und Hochinzidenzgebieteund eine Übersicht über die einzelnen Länder / Gebietefinden Sie auf der

Webseite des Robert-Koch-Instituts

 

Bitte informieren Sie sich daher über die Homepage des RKI zunächst darüber, ob Sie aus einem Risikogebiet, einem Virusvariantengebiet oder einem Hochinzidenzgebiet einreisen.

Im Folgenden finden Sie die konkreten Regelungen für die einzelnen Risikogebiete:


a) Quarantänepflicht, § 4 CoronaEinreiseVerordnung

Gemäß § 4 Abs. 1 der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) sind Reiserückkehrer grundsätzlich verpflichtet, sich nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland aus einem Risikogebiet für 10 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Den Eingereisten ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne sind in § 6 der CoronaEinreiseV abschließend geregelt.

Fallen Reisende unter eine Ausnahme nach § 6 CoronaEinreiseV müssen sie sich auch nicht bei ihrem Gesundheitsamt melden und dies anzeigen, da die Anzeigepflicht nur Personen trifft, die sich in Quarantäne begeben müssen. Reisende erhalten keine Bescheinigung seitens des Gesundheitsamts, dass sie unter eine Ausnahme fallen.

Gemäß § 4 Abs. 2 S. 2 CoronaEinreiseV kann die 10-tägige Quarantäne durch Vorlage eines Nachweises über eine Genesung, eine vollständige Impfung oder eine negative Testung, verkürztwerden. Der Nachweis (Genesungsnachweis, Impfnachweis oder Testnachweis) ist an das Landratsamt als zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu übermitteln. Die Übermittlung erfolgt durch Nutzung des Einreiseportals (www.einreiseanmeldung.de).  Die Quarantäne endet mit der Übermittlung des Nachweises.

Als genesen gilt, wer asymptomatisch ist und einen schriftlichen oder elektronischen Nachweis über einen positiven PCR-Coronatest hat. Der Test muss mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegen. Der Nachweis muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache verfasst sein.

Als geimpft gilt, wer asymptomatisch ist und einen schriftlichen oder elektronischen Nachweis über eine vollständige Schutzimpfung gegen das Coronavirus hat. Alle erforderlichen Impfdosen müssen bereits erfolgt sein. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zulässig sind nur in der EU zugelassene Impfstoffe (Biontech-Pfizer, Moderna, Astra-Zeneca, Johnson&Johnson, vgl. www.pei.de/impfstoffe/covid-19).

Als getestet gilt, wer asymptomatisch ist und einen schriftlichen oder elektronischen Nachweis über eine negative Testung auf das Coronavirus hat. Möglich sind sowohl PCR-, als auch Schnelltests. Die Testung darf maximal vor 48 Stunden zurückliegen bei Schnelltests, bei PCR-Tests maximal 72 Stunden.

Achtung! Die Möglichkeit der Verkürzung der Quarantäne für Genesene, Geimpfte und Getestete gilt nicht bei der Ein- oder Rückreise aus Virusvarianten-Gebieten. Hier ist die vorgeschriebene Einreisequarantäne einzuhalten (siehe: Regelungen für Einreise aus Virusvarianten-Gebieten).

Achtung! Die Möglichkeit der Verkürzung der Quarantäne für Getestete gilt bei der Ein- oder Rückreise aus Hochinzidenz-Gebieten erst ab Tag 5 (siehe: Regelungen für Einreise auch Hochinzidenzgebieten)

Bitte übermitteln Sie zu diesem Zweck Ihren Nachweis ausschließlich über das Einreiseportal www.einreiseanmeldung.de .

 

b) Meldepflicht, §3 CoronaEinreiseVerordnung

Alle Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet, Virusvarianten-Gebiet oder in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich über die digitale Einreiseanmeldung registrieren.

www.einreiseanmeldung.de

Eine Ausnahme von der Meldepflicht gilt für Personen, die auch keiner Quarantänepflicht unterliegen, da ein Ausnahmefall gem. § 6 CoronaEinreiseV vorliegt.

Mit Nutzung und Übermittlung der Digitalen Einreiseanmeldung haben Reiserückkehrer ihre Meldepflicht erfüllt. Bitte beachten Sie, dass eine Rückmeldung auf die Übermittlung der Digitalen Einreiseanmeldung nicht vorgesehen ist und nur bei symptomatischen Reiserückkehrern erfolgt.

 

c) Nachweispflicht, § 5 CoronaEinreiseVerordnung

Reiserückkehrer über 6 Jahre, müssen spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise aus einem Risikogebiet über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen.

Bereits bei der Einreise müssen Personen ab 6 Jahren über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen, wenn sie unter Inanspruchnahme eines Beförderers auf dem Luftweg einreisen.

 

 

 

 

a) Beförderungsverbot, § 10 CoronaEinreiseVerordnung

Für Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten gilt ein Beförderungsverbot. Das Beförderungsverbot betrifft den Personenverkehr per Zug, Schiff und Flug aus diesen Ländern.

Das Beförderungsverbot gilt nicht für Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland sowie für weitere – sehr eng begrenzte – Ausnahmefälle, die in § 10 Abs. 2 CoronaEinreiseV geregelt sind.

 

b) Quarantänepflicht, § 4 CoronaEinreiseVerordnung

Gemäß § 4 Abs. 1 der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) sind Reiserückkehrer aus einem Virusvarianten-Gebiet verpflichtet, sich nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Den Eingereisten ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne sind in § 6 der CoronaEinreiseV abschließend geregelt. Fallen Reisende unter eine Ausnahme nach § 6 CoronaEinreiseV müssen sie sich auch nicht bei ihrem Gesundheitsamt melden und dies anzeigen, da die Anzeigepflicht nur Personen trifft, die sich in Quarantäne begeben müssen. Reisende erhalten keine Bescheinigung seitens des Gesundheitsamts, dass sie unter eine Ausnahme fallen.

! Achtung: Die Ausnahmen nach § 6 Abs. 2 CoronaEinreiseV gelten nicht für Reiserückkehrer aus Virusvarianten-Gebieten.

! Achtung: Die Verkürzungsmöglichkeit der Quarantäne für Getestete, Geimpfte und Genesene gilt nicht für Reiserückkehrer aus Virusvarianten-Gebieten.

 

c) Meldepflicht, § 3 CoronaEinreiseVerordnung

Alle Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet, Virusvarianten-Gebiet oder in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich über die digitale Einreiseanmeldung registrieren.

www.einreiseanmeldung.de

Mit Nutzung und Übermittlung der Digitalen Einreiseanmeldung haben Reiserückkehrer ihre Meldepflicht erfüllt. Bitte beachten Sie, dass eine Rückmeldung auf die Übermittlung der Digitalen Einreiseanmeldung nicht vorgesehen ist und nur bei symptomatischen Reiserückkehrern erfolgt.

 

d) Nachweispflicht, § 5 CoronaEinreiseVerordnung

Bei Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet <s>i</s>st die Einreise nur mit negativem Testergebnismöglich. Ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis ist in diesem Fall nicht ausreichend.

 

 

 

 

a) Quarantänepflicht, § 4 CoronaEinreiseVerordnung

Gemäß § 4 Abs. 1 der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) sind Reiserückkehrer grundsätzlich verpflichtet, sich nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland aus einem Risikogebiet für 10 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Den Eingereisten ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne sind in § 6 der CoronaEinreiseV abschließend geregelt.

Fallen Reisende unter eine Ausnahme nach § 6 CoronaEinreiseV müssen sie sich auch nicht bei ihrem Gesundheitsamt melden und dies anzeigen, da die Anzeigepflicht nur Personen trifft, die sich in Quarantäne begeben müssen. Reisende erhalten keine Bescheinigung seitens des Gesundheitsamts, dass sie unter eine Ausnahme fallen.

Gemäß § 4 Abs. 2 S. 2 CoronaEinreiseV kann die 14-tägige Quarantäne durch Vorlage eines Nachweises über eine Genesungoder vollständige Impfungverkürzt werden. Der Nachweis (Genesungsnachweis oder Impfnachweis) ist an das Landratsamt als zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu übermitteln. Die Übermittlung erfolgt durch Nutzung des Einreiseportals (www.einreiseanmeldung.de).  Die Quarantäne endet mit der Übermittlung des Nachweises.

Als genesen gilt, wer asymptomatisch ist und einen schriftlichen oder elektronischen Nachweis über einen positiven PCR-Coronatest hat. Der Test muss mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegen. Der Nachweis muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache verfasst sein.

Als geimpft gilt, wer asymptomatisch ist und einen schriftlichen oder elektronischen Nachweis über eine vollständige Schutzimpfung gegen das Coronavirus hat. Alle erforderlichen Impfdosen müssen bereits erfolgt sein. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zulässig sind nur in der EU zugelassene Impfstoffe (Biontech-Pfizer, Moderna, Astra-Zeneca, Johnson&Johnson, vgl. www.pei.de/impfstoffe/covid-19).

Gemäß § 4 Abs. 2 S. 3 CoronaEinreiseV kann die 14-tägige Quarantäne durch Vorlage eines Nachweises über eine negative Testung, verkürzt werden.

! Achtung: Bei einem Voraufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet ist eine vorzeitige Beendigung der Quarantänepflicht durch Testung für asymptomatische Personen frühestens nach fünf Tagen nach der Einreise durch ein negatives Testergebnis möglich. Unter Quarantäne stehende Personen sind zum Zwecke des Tests auf das Coronavirus von der Quarantänepflicht befreit, sodass sich Reiserückkehrer testen lassen können.

Der Nachweis (Testnachweis) ist an das Landratsamt als zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu übermitteln. Die Übermittlung erfolgt durch Nutzung des Einreiseportals (www.einreiseanmeldung.de).  Die Quarantäne endet mit der Übermittlung des Nachweises.

Als getestet gilt, wer asymptomatisch ist und einen schriftlichen oder elektronischen Nachweis über eine negative Testung auf das Coronavirus hat. Möglich sind sowohl PCR-, als auch Schnelltests. Die Testung darf maximal vor 48 Stunden zurückliegen bei Schnelltests, bei PCR-Tests maximal 72 Stunden.

Bitte übermitteln Sie zu diesem Zweck Ihren Nachweis ausschließlich über das Einreiseportal www.einreiseanmeldung.de .

 

b) Meldepflicht, § 3 CoronaEinreiseVerordnung

Alle Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet, Virusvarianten-Gebiet oder in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich über die digitale Einreiseanmeldung registrieren.

www.einreiseanmeldung.de

Mit Nutzung und Übermittlung der Digitalen Einreiseanmeldung haben Reiserückkehrer ihre Meldepflicht erfüllt. Bitte beachten Sie, dass eine Rückmeldung auf die Übermittlung der Digitalen Einreiseanmeldung nicht vorgesehen ist und nur bei symptomatischen Reiserückkehrern erfolgt.

 

c) Nachweispflicht, § 5 CoronaEinreiseVerordnung

Reiserückkehrer aus einem Hochinzidenzgebiet über 6 Jahre müssen bei Einreise über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen.

 

Bitte senden Sie sämtliche Nachweise ausschließlich per E-Mail an:
reiserueckkehrer@lra-ffb.de

Bitte haben Sie Verständnis, dass das Gesundheitsamt angesichts der Vielzahl von Reiserückkehrern nicht mehr auf Fragen individueller Art eingehen kann.

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