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Corona: Regeln und Maßnahmen für Kitas

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales informiert in seinem 374. Newsletter vom 11.11.2020 darüber, dass der Rahmenhygieneplan für die Kindertagesbetreuung und Heilpädagogische Tagesstätten aktualisiert wird und der Drei-Stufen-Plan ausgesetzt wird. Dies gilt ab dem 12.11.2020 und bis mindestens 30.11.2020.

Vor diesem Hintergrund hebt das Landratsamt Fürstenfeldbruck die erlassene Anordnung bezüglich Hygienemaßnahmen in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und heilpädagogischen Tagesstätten auf; das Gesundheitsamt Fürstenfeldbruck in Abstimmung mit dem Jugendamt wird derzeit keine weiteren Anordnungen treffen.

In seinem 375. Newsletter vom 16.11.2020 hat das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales die geltenden Regelungen weiter konkretisiert. Für alle Einrichtungen im Landkreis gelten daher auf Grundlage des aktualisierten Rah-menhygieneplans derzeit insbesondere die folgenden Maßnahmen:

 

Umgang mit Kindern mit Erkältungssymptomen in Kitas und Heilpädagogischen Tagesstätten

Kindern in Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten (HPT) bis zum Schulalter und Kindern der Grundschulen/Grundschulstufen mit leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten ohne Fieber) ist ein Besuch der Kindertagesbetreuung ohne negatives SARS-CoV-2-Testergebnis (PCR- oder Antigen-Test, nachstehend: AG-Test) oder ärztliches Attest weiterhin möglich.
 
Für ältere Kinder ab Jahrgangsstufe 5 gibt es Änderungen im Rahmenhygieneplan der Schulen, die nachvollzogen werden. Ihnen ist der Besuch von Schule und Hort bzw. HPT wieder möglich, wenn nach mindestens 48 Stunden (ab Auftreten der leichten Symptome) kein Fieber entwickelt wurde und im häuslichen Umfeld keine Erwachsenen an Erkältungssymptomen leiden bzw. bei diesen eine SARS-CoV-2-Infektion ausgeschlossen wurde. Die Vorlage eines negativen PCR- oder AG-Tests bzw. eines ärztlichen Attests ist hier künftig nicht mehr erforderlich. Bei der Situation zum häuslichen Umfeld können sich die Einrichtungen mangels eigener Erkenntnisse auf die Angaben der Eltern / Kinder verlassen.
 
Für Kinder jeden Alters in den Kitas bzw. HPTs in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen oder respiratorischen Symptomen gilt unverändert: Eine Betreuung in der Kita bzw. HPT ist nicht möglich. Die Wiederzulassung nach einer solchen Erkrankung ist erst wieder möglich, sofern die Kinder bei gutem Allgemeinzustand mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. Zusätzlich ist die Vorlage eines negativen PCR- oder AG-Test bzw. eines ärztlichen Attestes erforderlich.

 

Personaleinsatz in der Kindertagesbetreuung/HPT-Betreuung

Für die Beschäftigten in den Kitas bzw. HPTs mit leichten Symptomen gilt ebenfalls: Der Einsatz in der Kita bzw. HPT ist wieder möglich, wenn nach mindestens 48 Stunden (ab Auftreten der leichten Symptome) kein Fieber entwickelt wurde. Die Vorlage eines negativen PCR- oder AG-Tests bzw. eines ärztlichen Attests ist damit auch hier künftig nicht mehr erforderlich. Bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses (PCR oder AG-Test) oder einer ärztlichen Bescheinigung ist zudem auch eine vorzeitige Tätigkeit möglich, so dass hier eine Wahlmöglichkeit besteht.
 
Für die Beschäftigten in den Kitas bzw. HPTs in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen oder respiratorischen Symptomen gilt unverändert: Der Einsatz in der Kita bzw. HPT ist nicht möglich. Die Wiederzulassung nach einer solchen Erkrankung ist erst wieder möglich, sofern die Beschäftigten bei gutem Allgemeinzustand mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. Zusätzlich ist die Vorlage eines negativen PCR- oder AG-Test bzw. eines ärztlichen Attestes erforderlich.

 

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Externe Personen (Eltern, Pädagogische Qualitätsberater/innen/Fachberater/innen etc.) haben in der Einrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Das Personal und die Trägervertreter/innen haben die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zu beachten, die das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte vorschreibt. Auch am Arbeitsplatz ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Dies dürfte während der Betreuungszeiten regelmäßig der Fall sein.

Kinder in Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagespflegestellen und HPTs bis zum Schulalter müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Für Schulkinder in den Horten und den HPTs ab Schulalter ist aus Infektionsschutzgründen ein Gleichklang mit den Regelungen für die Schulen erforderlich. Demnach gilt für Schulkinder auf dem Hort- und HPT-Gelände grundsätzlich eine Maskenpflicht. Schüler/innen kann in Ausnahmefällen gestattet werden, die Mund-Nasen-Bedeckung in den Mehrzweck- und Therapieräumen sowie in den Außenbereichen abzunehmen, wenn für einen ausreichenden Mindestabstand zwischen den Kindern gesorgt ist. Es soll ausdrücklich für Tragepausen (sowohl für die Kinder als auch der Beschäftigten) gesorgt werden.

 

Gruppenbildung

Die Kinder müssen in festen Gruppen betreut und gefördert werden. Das Bilden fester Gruppen mit zugeordnetem Personal hält die Anzahl der Kontaktpersonen im Infektionsfall gering und Infektionsketten bleiben nachvollziehbar. Sollte eine Infektion auftreten, erleichtert eine Gruppenbildung die Entscheidung, ggf. nur Teile der Einrichtung zu schließen.

Dabei gab und gibt es keine Vorgaben zu einer konkreten Gruppengröße. Die Gruppengröße ist abhängig von der personellen und räumlichen Ausstattung. Wenn nicht ausdrücklich anderweitig angeordnet, war es auch schon bisher möglich Personal gruppenübergreifend einzusetzen. Dies bleibt auch weiterhin möglich. Auch Kinder können weiterhin in den Randzeiten in einer Gruppe zusammengeführt werden. Diese Randzeitenbetreuung führt zwar zu zusätzlichen Kontakten, allerdings nur für die Kinder und Beschäftigen, die daran beteiligt sind. Damit ist die Gesamtzahl der Kontakte in der Einrichtung weiterhin nachvollziehbar. Durch die Möglichkeiten der Randzeitenbetreuung soll es ermöglicht bleiben, die gewohnten Öffnungs- bzw. Buchungszeiten anbieten zu können.
 

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