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Neue Regionalbuslinie im Landkreis Fürstenfeldbruck vorgestellt: 810 Mammendorf (S) (R) – Geltendorf (S) (R)

11.12.2019

Foto: Landratsamt Fürstenfeldbruck Bildunterschrift (v.l.n.r. in der ersten Reihe): Feierten die Eröffnung der neuen landkreisübergrei-fenden MVV-Regionalbuslinie 810: Landrat Thomas Karmasin, der Landsberger Landrat Thomas Eichinger, der Moorenweiser Bürgermeister Joseph Schäffler, Kreisrat Hubert Ficker, der stv. Gel-tendorfer Bürgermeister Robert Sedlmayr, MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch, die Fürstenfeldbrucker Kreisräte Johann Wörle, Max Keil und Rudi Keckeis und die stv. Leiterin der Stabstelle ÖPNV für den Landkreis Fürstenfeldbruck, Monika Beirer.

„Es ist gute Tradition im Landkreis Fürstenfeldbruck, neue Buslinien der Öffentlichkeit vorzustellen. Vor allem wenn es sich um so eine wichtige tangentiale Verbindung wie die neue MVV-Regionalbuslinie 810 zwischen den Regionalzug- und S-Bahnhöfen Mammendorf und Geltendorf handelt“, so Landrat Thomas Karmasin, der seinen Amtskollegen, Landrat Thomas Eichinger aus Landsberg am Lech, den Geschäftsführer des MVV, Dr. Bernd Rosenbusch, Vertreter der Kreistage Fürstenfeldbruck und Landsberg a. L. sowie die Bürgermeister und Vertreter der an die Linie angebundenen Gemeinden Geltendorf, Jesenwang, Landsberied und Moorenweis zur offiziellen Vorstellung begrüßte.

Frisch herausgeputzt stand auch ein neues Exemplar der MVV-Busflotte in den Farben weiß, blau und grün vor dem Rathaus in Moorenweis zur Besichtigungsfahrt bereit. Beauftragtes Verkehrsunternehmen der Buslinie 810 ist die Firma Neumeyr aus Dünzelbach.

Die Mitbürgerinnen und Mitbürger haben ab 16.12.2019 von 5:25 Uhr bis 20:40 Uhr alle 40 Minuten Gelegenheit, montags bis samstags mit der neuen Linie zu fahren. Die Fahrzeiten sind attraktiv, z.B. dauert es von der Haltestelle „Moorenweis Post“ bis zum Bahnhof Geltendorf nur 13 Minuten oder von der Haltestelle „Brucker Straße“ in Landsberied bis zum Bahnhof Mammendorf nur 10 Minuten. Die Linienführung ist wie bei allen tangentialen Querverbindungen im MVV-Verbundraum mit Blick auf schnelles Vorwärtskommmen überzeugend umgesetzt worden. „Bustangentialen sind bedeutende Bausteine auf dem Weg zu einer umfassenden Verkehrswende. Sie können deutlich schneller umgesetzt werden als neue Schienenstrecken und entlasten so zeitnah das bestehende System“, so MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch. „Mit der neuen MVV-Regionalbuslinie 810, die die Schienenstrecken in Mammendorf und Geltendorf miteinander verbindet, geht der Landkreis Fürstenfeldbruck konsequent den Weg hin zur Verkehrswende weiter.“

 

22 Haltestellen bedient der Bus von Bahnhof zu Bahnhof in nur 34 Minuten: Die Fahrt geht von Mammendorf (Bahnhof, Lessingstraße, Michael-Aumüller-Straße, Schule, Freizeitpark) über Eitelsried, Landsberied (Brucker Straße, Babenrieder Straße), Babenried, Jesenwang (Altersheim, Abzweigung Mammendorf), Moorenweis (Am Gewerbering, Landsberger Straße, Post, Schule), Eismerszell (Ort, Möslweg) bis nach Geltendorf (Alter Wirt, Ortsmitte, Schulstraße, Heuweg und Bahnhof). An den beiden Endpunkten bestehen sehr gute Regionalzuganschlüsse Richtung Augsburg, Buchloe, München und Weilheim. Und noch ein besonderes Merkmal ist hervorzuheben. Der nächste Sommer kommt bestimmt und dann dürfen sich alle Badegäste freuen: Die Linie hält direkt am Freizeitpark Mammendorf.

 

Mit der Eröffnung dieser neuen Linie zum Fahrplanwechsel fällt auch die Einführung des neuen MVV-Tarifs zusammen. Alle Haltestellen der Linie 810 liegen künftig in der Tarifzone 4 und können z. B. mit 2 Streifen auf der Streifenkarte (2,80) befahren werden. Ein noch günstigerer Tarif ergibt sich evtl. über die Kurzstrecke (1 Streifen, 1,40 Euro), denn als solche gelten jeweils Fahrten innerhalb einer der genannten Gemeinden.

Die erforderlichen Entscheidungen zur Einrichtung der Linie 810 hatten die Kreisgremien in Fürstenfeldbruck in 2017 beschlossen. Dieses Projekt ist in der aktuellen Struktur- und Potenzialanalyse/RES des Landkreises Fürstenfeldbruck im Bereich Teilstrategie „Mobilität ortsverträglich gestalten, ExpressBusse und tangentiale Verbindungen“ enthalten.

Die Betriebskosten für die neue Linie betragen abzüglich einer vertraglich geregelten Einnahmen-Vorabzuscheidung und noch ohne staatliche Fördermittel für beide Landkreise zusammen ca. 326.000 Euro/Jahr.

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