Landratsamt Fürstenfeldbruck
Regionalmanagement
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Abgeschlossene Projekte

Bildungsportal Fürstenfeldbruck – Transparenz für die Bildungslandschaft

Handlungsfeld: Bildung und Kultur

Aufgrund des vielfältigen Angebots der öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen ist der Landkreis Fürstenfeldbruck bereits heute ein attraktiver Bildungsstandort. Mit dem Beschluss des Leitbildes hat sich der Kreistag im Jahr 2013 als Ziel gesetzt, dass der Landkreis – unter Mitwirkung aller – als beispielhafte Bildungsregion erhalten bleiben und vor allem weiter ausgebaut werden soll.

Um der Öffentlichkeit diese Vielzahl an Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten an einer zentralen Stelle gebündelt zugänglich zu machen, koordinierte das Regionalmanagement zusammen mit einigen Projektpartnern die Umsetzung eines Bildungsportals für den Landkreis Fürstenfeldbruck.

Das Bildungsportal Fürstenfeldbruck enthält nützliche Informationen und Hinweise rund um das Thema Bildung. Dabei sind alle Bildungs- und Weiterbildungsangebote im Landkreis, Termine für Kurse, Seminare, Workshops und Messen gebündelt, übersichtlich und aktuell dargestellt. Darüber hinaus bietet das Portal eine Übersicht zu wichtigen Ansprechpartnern aus den Bereichen Ausbildung, Praktikum sowie Weiterbildung. Allgemeine Informationen zu den Schulen im Landkreis und außerschulischen Lernorten finden sich ebenso auf dem Portal wie eine umfangreiche Infothek zu Bildungswegen, Umschulung und Abschlüssen sowie Tipps zur Finanzierung und Förderung für Unternehmen und Betriebe.

Am 08. Februar 2017 fand eine Informationsveranstaltung zum Auftakt des Bildungsportals für den Landkreis Fürstenfeldbruck statt. An der Veranstaltung nahmen über 60 Vertreter von Politik und Verwaltung, Schulen und Weiterbildungseinrichtungen sowie Unternehmerinnen und Unternehmer teil.

Wohnen für Hilfe

Handlungsfeld: Bevölkerungs- und Siedlungsentwicklung

Die Initiative „Wohnen für Hilfe“ wird bereits in einigen Städten in Bayern erfolgreich durchgeführt. Es handelt sich dabei um ein generations-übergreifendes Projekt, bei dem Seniorinnen und Senioren jüngeren Menschen gegen Hilfeleistung günstigen Wohnraum zur Verfügung stellen. Meistens gilt die Faustregel: Pro m² zur Verfügung gestellten Wohnraum hat der Wohnraumnehmer eine Stunde Hilfe im Monat zu leisten.

Zusammen mit verschiedenen Projektpartnern hat das Regionalmanagement im Rahmen einer Arbeitsgruppe ein Konzept für das „Wohnen für Hilfe“-Modell im Landkreis Fürstenfeldbruck erarbeitet. Mit diesem Konzept beantragte das Regionalmanagement eine Förderung beim Bayerischen Staatministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration im Rahmen der Förderrichtlinie „Selbstbestimmt Leben im Alter“. Die Fördermittel wurden bewilligt und seit April 2017 besteht im Landratsamt Fürstenfeldbruck eine Vermittlungsstelle, die die Wohnpartnerschaften zusammenführen und begleiten wird.

Projektpartner

Projektpartner sind der Landkreis-Seniorenbeirat und kommunale Seniorenbeiräte, Seniorenfachberatung und Sozialer Wohnungsbau im Landratsamt, die Kreistagsreferentin für Senioren und Demographie, die Germeringer Insel, der Verein "Älter werden in Olching" und der Seniorentreff Neuhausen e.V.

ÖPNV-Infopaket für Neubürgerinnen und Neubürger

Handlungsfeld Mobilität

Um den Anteil der Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel am Gesamtverkehr im Landkreis zu steigern, wurde vom Regionalmanagement in Zusammenarbeit mit der ÖPNV-Stabsstelle im Landratsamt ein ÖPNV-Infopaket für Neubürgerinnen und Neubürger konzipiert.

Seit 2015 koordiniert das Regionalmanagement die Zusammenstellung und Verteilung der ÖPNV-Infopakete an die Städte und Gemeinden im Landkreis Fürstenfeldbruck. Neben den Informationsmaterialien des MVV können die Städte und Gemeinden eigene Informationsbroschüren an die Neubürger beilegen. 

Der Projektraum deckt nahezu den gesamten Landkreis ab. Somit können fast alle Neubürgerinnen und Neubürger auf die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs im Landkreis aufmerksam gemacht werden. Für das Jahr 2017 wurde durch das Regionalmanagement zusätzlich ein Faltblatt erarbeitet, in dem sämtliche Mobilitätsangebote im Landkreis dargestellt sind – von Bus und RufTaxi über Radfahren bis zu Car- und BikeSharing.

Projektpartner

Städte und Gemeinden im Landkreis, ÖPNV-Stabsstelle im Landratsamt, ADFC Kreisverband Fürstenfeldbruck, AGENDA 21, ZIEL 21 e.V., Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises, Bürgerservice-Zentrum und weitere Stellen im Landratsamt, MVV.

Ammer-Amper-Radweg (AAR) – Klassifizierung  als ADFC-Sterne-Radweg

Handlungsfeld: Wirtschaft, Tourismus und Landwirtschaft

Das Regionalmanagement hat einen entscheidenden Impuls für die landkreisübergreifende Zusammenarbeit der Projektpartner entlang des Ammer-Amper-Radwegs (AAR) gegeben und dabei insbesondere die Klassifizierung des AAR durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V. (ADFC) vorbereitet.

Dieser etwa 200 km lange Fernradweg beginnt an den Ammerquellen im Graswangtal. Vorbei am Passionsspielort Oberammergau verlässt der Weg entlang der Ammer langsam die Alpen und durchquert die malerische Hügellandschaft des Pfaffenwinkels. Nördlich von Weilheim, vorbei am Ammersee, schlängelt sich der Radweg entlang der Amper. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Freizeitmöglichkeiten und schöne Flusslandschaften erwarten den Radfahrer auf dem letzten Abschnitt vorbei an den Städten Fürstenfeldbruck, Dachau und Freising, bevor die Amper in Moosburg in die Isar mündet.

Zwischen 2015 und 2017 war das Regionalmanagement im Landkreis Fürstenfeldbruck Hauptansprechpartner der interkommunalen Projektgruppe des AAR und organisierte die regelmäßigen Treffen der Netzwerkpartner aus insgesamt sechs Landkreisen und Tourismusverbänden. In diesem Zeitraum hat das Regionalmanagement intensiv an der Attraktivitätssteigerung des Radwegs mitgearbeitet und konnte insbesondere auch im Landkreis Fürstenfeldbruck wichtige Netzwerke im Bereich Radverkehr aufbauen.

Neben einem Online-Auftritt des Ammer-Amper-Radwegs wird jährlich eine kostenlose Radkarte herausgegeben. Die Beantragung der Sterne-Klassifizierung ist für 2017 vorgesehen.

Projektpartner

Tiefbau/Verkehrsplanung im Landratsamt, Stadt Fürstenfeldbruck sowie weitere an den Ammer-Amper-Radweg angrenzende Städte und Gemeinden im Landkreis, ADFC Kreisverband Fürstenfeldbruck, Bund Naturschutz e.V., Hotellerie- und Gastronomiebetriebe im Landkreis, weitere Landkreise und Tourismusverbände entlang des Ammer-Amper-Radweges.

 

 

Vernetzung der touristischen Aktivitäten im Landkreis – Vorhandene Potenziale erschließen

Handlungsfeld: Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft

Der Landkreis Fürstenfeldbruck hat einen hohen Freizeitwert, interessante und attraktive kulturelle Einrichtungen sowie eine landschaftliche reizvolle Umgebung. Dies macht den Landkreis Fürstenfeldbruck einerseits zu einem lebenswerten Wohnstandort, andererseits auch zu einem beliebten Ziel für Naherholungssuchende aus München und der Umgebung.

Aufbauend auf den Ergebnissen der SWOT-Analyse, die die dwif-Consulting GmbH zu den Stärken und Schwächen des Landkreises als Naherholungs- und Tourismusstandort erarbeitet hat, hat das Regionalmanagement verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die bestehenden touristischen Angebote besser zu vernetzen, die Kooperation der touristischen Akteure und der Städte und Gemeinden im Landkreis auszubauen und vor allem auch, um das vorhandene touristische Potenzial wirtschaftlich besser nutzen zu können.

  • Runder Tisch Tourismus
  • Einrichtung eines landkreisweiten Veranstaltungskalenders
  • Beteiligung am gemeinsamen Messestand mit der Stadt Fürstenfeldbruck auf der Freizeit- und Reisemesse f.re.e. in München
  • Beauftragung der dwif-Consulting GmbH zur Prozessbegleitung bei der Schaffung touristischer Organisations- und Kooperationsstrukturen im Landkreis Fürstenfeldbruck
  • Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft „Münchner Umland“
  • Vorbereitung zur Einrichtung einer Tourismusstelle im Landratsamt (Besetzung erfolgte 2017)

 Projektpartner

Zahlreiche Akteure aus den Bereichen Kultur, Tourismus, Freizeit, Umwelt- und Naturschutz sowie Hotellerie und Gastronomie, Vertreter der Städte und Gemeinden im Landkreis, Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit sowie weitere Fachstellen im Landratsamt;

 

 

Das Regionalmanagement im Landkreis Fürstenfeldbruck wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat.

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Öffnungsz.

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Münchner Str. 32
82256 Fürstenfeldbruck 

Nutzen Sie umweltfreundliche Verkehrsmittel für die Anfahrt:
Ab Haltestelle Landratsamt mit
Bus 815 oder 844 von und zur S4
Bus 825, 839, 840 zur S4

Öffnungszeiten

Montag - Freitag08.00 - 12.00 Uhr
Nachmittag nach Terminvereinbarung mit Ihrem zuständigen Sachbearbeiter

Kontakt

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RegionalmanagerinLisa Ayernschmalz und Rike Strohmeyer
Telefon08141/ 519-170 und -342
AssistenzIris Zeitler
Telefon08141/ 519 169
Fax 08141/519 219 169
E-MailRegionalmanagement

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