Landratsamt Fürstenfeldbruck
Tourismus
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Aktuelles

Weitere aktuelle Informationen, beispielsweise zu Hygienekonzepten im Tourimusgewerbe und Web-Seminaren, finden Sie unter Informationen & Termine.

23.03.2021: Zusammenfassung Ergebnisse Bund-Länder-Virdeokonferenz:

1. Die bestehenden Beschlüsse (...) bleiben weiterhin gültig (...). Die Länder werden ihre
Landesverordnungen (...) anpassen und bis zum 18. April 2021 verlängern.

2. Angesichts der exponentiell steigenden Infektionsdynamik muss die (...) Notbremse für alle inzidenzabhängigen Öffnungsschritte (...) konsequent umgesetzt werden. (...) Zusätzliche Öffnungen (...) scheiden (...) auch unterhalb dieser Inzidenzschwelle aus.

3. Angesichts des deutlich exponentiellen Wachstums muss (...) durch zusätzliche Maßnahmen dafür Sorge getragen werden, dass die Neuinfektionszahlen wieder verlässlich sinken. Deshalb werden in Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 weitergehende Schritte umgesetzt. Dies kann insbesondere sein

a. Tragepflicht medizinischer Masken von Mitfahrern auch im privaten PKW soweit diese nicht dem Hausstand des Fahrers angehören;

b. weitergehende Verpflichtungen, in Bereichen, in denen die Einhaltung von Abstandsregeln und konsequente Maskentragung erschwert sind, tagesaktuelle Schnelltests zur Voraussetzung zu machen.

c.Ausgangsbeschränkungen;

d.verschärfte Kontaktbeschränkungen.

4. (...) Ostertage (...) mehrtägige, sehr weitgehende Reduzierung aller Kontakte (...) Deshalb sollen der 1. April (Gründonnerstag) und der 3. April (Samstag) 2021 zusätzlich einmalig als Ruhetage definiert werden und mit weitgehenden Kontaktbeschränkungen sowie einem Ansammlungsverbot vom 1. bis 5. April verbunden werden (...). Es gilt damit an fünf zusammenhängenden Tagen das Prinzip #WirBleibenZuHause. Private Zusammenkünfte sind in dieser Zeit im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. (...) Ansammlungen im öffentlichen Raum werden grundsätzlich untersagt. Soweit Außengastronomie geöffnet ist, wird diese während der fünf Tage geschlossen. Ausschließlich der Lebensmitteleinzelhandel im engen Sinne wird am Samstag geöffnet. (...)

5. Nach Ostern wird umfangreiches Testen für die Bekämpfung der Pandemie noch mehr eine entscheidenden Rolle spielen. (...) Es ist den Ländern und Kommunen seitdem sehr schnell gelungen, flächendeckend und in Kooperation mit vielen unterschiedlichen Partnern vor Ort (...) eine entsprechende Infrastruktur für dieses Testangebot aufzubauen (...)

6. Im Rahmen von zeitlich befristeten Modellprojekten können (...) in einigen ausgewählten Regionen, mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens öffnen, um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung eines konsequenten Testregimes zu untersuchen. Zentrale Bedingungen dabei sind lückenlose negative Testergebnisse als Zugangskriterium, IT-gestützte Prozesse zur Kontaktverfolgung und ggf. auch zum Testnachweis, räumliche Abgrenzbarkeit auf der kommunalen Ebene, eine enge Rückkopplung an den Öffentlichen Gesundheitsdienst und klare Abbruchkriterien im Misserfolgsfalle.

7. Für einen umfassenden Infektionsschutz ist es (...) wichtig, dass die Unternehmen (...) zur Bekämpfung der Pandemie durch die Ermöglichung des Arbeitens von zu Hause die epidemiologisch relevanten Kontakte am Arbeitsplatz und auf dem Weg zu Arbeit reduzieren und, wo dies nicht möglich ist, ihren in Präsenz Beschäftigten regelmäßige Testangebote machen. Dem dient die Selbstverpflichtung der Wirtschaftsverbände zu den Testangeboten für die Mitarbeiter sowie die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung. Angesichts der steigenden Infektionszahlen ist eine zügige Umsetzung der Testangebote in allen Unternehmen in Deutschland notwendig. Die Tests sollen den (...) Mitarbeitern, so sie nicht im Homeoffice arbeiten, mindestens einmal und bei entsprechender Verfügbarkeit zwei Mal pro Woche angeboten und auch bescheinigt werden. Anfang April werden die Wirtschaftsverbände einen ersten Umsetzungsbericht vorlegen, wie viele Unternehmen sich beteiligen. Auf dieser Grundlage und auf der Grundlage eines eigenen Monitorings wird die Bundesregierung bewerten, ob regulatorischer Handlungsbedarf in der Arbeitsschutzverordnung besteht.

8. Für die Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, wird die Bundesregierung ein ergänzendes Hilfsinstrument im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben entwickeln.

9. Bund und Länder appellieren weiterhin eindringlich an alle (...), auf nicht zwingend notwendige Reisen im Inland und auch ins Ausland zu verzichten – auch hinsichtlich der bevorstehenden Ostertage. (...) Das Auftreten von verschiedenen Covid-19-Varianten und deren weltweite Verbreitung haben gezeigt, dass der grenzüberschreitende Reiseverkehr (...) auf das absolut erforderliche Mindestmaß begrenzt werden muss. (...)

10. (...) Krankenhäuser (...)

11. (...) Alten-und Pflegeeinrichtungen (...)

12. Die Bundeskanzlerin und die (...) Regierungschefs der Länder werden (...) am 12. April (...) erneut beraten.


Den gesamten Beschluss können Sie hier einsehen.
 


 

10.03.2021: Änderung Einreise-Quarantäne-Verordnung

Mit Änderung der Einreise-Quarantäne-Verordnung müssen, wenn Sie ausländische Mitarbeiter aus betroffenen Regionen beschäftigen, auch deren Arbeitgeberbescheinigungen geändert werden. Hierzu hat die vbw - Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, deren Mitglied der DEHOGA Bayern ist, aktuelle Informationen sowie Musterschreiben veröffentlicht, die Sie hier einsehen können.


 

06.03.2021: Auszüge aus der 12. Bayerischen Infektionsschutzverordnung

(...)

§ 2 Kontaktdatenerfassung

Soweit nach dieser Verordnung oder aufgrund der in ihr vorgesehenen Schutz- und Hygienekonzepte zum Zweck der Kontaktpersonenermittlung im Fall einer festgestellten Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 Kontaktdaten erhoben werden, gilt neben § 28a Abs. 4 Satz 2 bis 7 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Folgendes:

  1. zu dokumentieren sind jeweils Namen und Vornamen, eine sichere Kontaktinformation (Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Anschrift) sowie der Zeitraum des Aufenthaltes;
  2. werden gegenüber dem zur Erhebung Verpflichteten Kontaktdaten angegeben, müssen sie wahrheitsgemäß sein.

Die Erhebung der Kontaktdaten nach Satz 1 kann auch in elektronischer Form erfolgen, soweit dabei eine hinreichend präzise Dokumentation der Daten nach Satz 1 Nr. 1 sichergestellt wird. (...)

§ 11 Freizeiteinrichtungen

(1) Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist untersagt. Freizeitaktivitäten dürfen gewerblich weder unter freiem Himmel noch in geschlossenen Räumen angeboten werden.

(...)

(5) Die Öffnung und der Betrieb von Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen sind untersagt. § 10 Abs. 2 bleibt unberührt.

(6) Bordellbetriebe, Prostitutionsstätten, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen (...)

§ 12 Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Märkte

(1) In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird, ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe untersagt. (...) Für nach Satz 2 zulässigerweise geöffnete Betriebe und den Großhandel gilt:

(...)

3.in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal;

(...)

§ 13 Gastronomie

(1) Gastronomiebetriebe jeder Art einschließlich Betriebskantinen sind vorbehaltlich der Abs. 2 und 3 untersagt.

(2) Zulässig sind die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Für das Personal, soweit es in Kontakt mit Kunden kommt, und für Kunden gilt § 12 Abs. 1 Satz 4 Nr. 3 entsprechend. Bei der Abgabe von Speisen und Getränken ist ein Verzehr vor Ort untersagt.

(3) Der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebskantinen ist ausnahmsweise unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  1. Der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort ist für die Betriebsabläufe zwingend erforderlich.
  2. Ein Mindestabstand von 1,5 m ist zwischen allen Gästen, die nicht zu demselben Hausstand gehören, gewährleistet.
  3. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.


§ 14 Beherbergung

(1) Übernachtungsangebote dürfen von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften nur für glaubhaft notwendige, insbesondere für berufliche und geschäftliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.

(2) Für Übernachtungsangebote nach Abs. 1 Satz 1 gilt:

  1. Der Betreiber stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass zwischen Gästen, die nicht zu demselben Hausstand gehören, und zwischen Gästen und Personal grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.
  2. Gäste, die im Verhältnis zueinander nicht zu demselben Hausstand gehören, dürfen nicht zusammen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht werden.
  3. Für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden, gilt Maskenpflicht; § 12 Abs. 1 Satz 4 Nr. 3 Halbsatz 2 gilt entsprechend.
  4. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts für Beherbergungsbetriebe auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  5. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Gäste nach Maßgabe von § 2 zu erheben.

(3) Für gastronomische Angebote gelten die jeweils speziellen Regelungen dieser Verordnung.

§ 15 Tagungen, Kongresse, Messen

Tagungen, Kongresse, Messen und vergleichbare Veranstaltungen sind untersagt.

(...)

§ 27 Weitere Öffnungsschritte

(1) Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mindestens 14 Tage in Folge die 7-Tage-Inzidenz von 100 nicht überschritten und erscheint die Entwicklung des Infektionsgeschehens stabil oder rückläufig, so kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde (...) frühestens mit Wirkung ab dem 22. März 2021 (...) folgende weitere Öffnungen zulassen:

1. die Öffnung der Außengastronomie für Besucher mit vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung; sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, ist ein tagesaktueller COVID-19 Schnell- oder Selbsttest der Tischgäste erforderlich (...)

(2) Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mindestens 14 Tage in Folge die 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht überschritten und erscheint die Entwicklung des Infektionsgeschehens stabil oder rückläufig, so kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde (...) frühestens ab dem 22. März 2021 weitergehende erleichternde Abweichungen von den Bestimmungen dieser Verordnung in Bezug auf

1. die Öffnung der Außengastronomie (...)

zulassen.

(...)

§ 29 Ordnungswidrigkeiten

(...)

7. entgegen § 9 als Betreiber einer Einrichtung kein Schutz- und Hygienekonzept vorlegen kann (...)

11. entgegen § 13 einen Gastronomiebetrieb öffnet oder betreibt, nicht sicherstellt, dass das Personal der Maskenpflicht nachkommt, oder als Kunde entgegen § 13 Abs. 2 Satz 3 Speisen oder Getränke vor Ort verzehrt,

12. entgegen § 14 Unterkünfte zur Verfügung stellt, ohne den dort genannten Pflichten nachzukommen, oder nicht sicherstellt, dass das Personal der Maskenpflicht nachkommt,

13. entgegen § 15 Tagungen, Kongresse oder Messen durchführt,

14. entgegen § 16 als Betreiber die angeordneten Schutz- und Hygienemaßnahmen nicht einhält, ihre Nichteinhaltung durch die Beschäftigten duldet oder den Pflichten zur Überprüfung oder Dokumentation nicht nachkommt,

(...)

§ 30 Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 8. März 2021 in Kraft und mit Ablauf des 28. März 2021 außer Kraft.

Die gesamte Verordnung können Sie hier einsehen.

Die Begründung der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung finden Sie hier.
 


 

04.03.2021: Ergebnisse Kabinettssitzung

Im Nachgang zur Bund-Länder-Konferenz hat sich heute der Bayerische Ministerrat getroffen, um die heute Nacht gefassten Beschlüsse auf Landesebene anzupassen; hier die wichtigsten Ergebnisse:


(…) Zudem hat der Ministerrat beschlossen:

(…) Auf Basis von mehr Testungen und mehr Impfungen unterstützt der Ministerrat den (…) am 3. März 2021 gefassten Beschluss. (…) In einer neuen 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (…) wird mit Geltung ab dem 8. März 2021 und bis einschließlich 28. März 2021 Folgendes geregelt:

 (…) Öffnungsperspektiven (…)

(...) Frühestens ab 22. März 2021 sind (…) Öffnungen in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen möglich:

Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt seit mindestens 14 Tagen eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50 besteht, so gilt:

• Öffnung der Außengastronomie (...)

Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt seit mindestens 14 Tagen eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 besteht, gilt:

• Öffnung der Außengastronomie für Besucher mit vorheriger Terminbuchung neben der Kontaktnachverfolgung. Sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, ist ein tagesaktueller COVID-19 Schnell- oder Selbsttest der Tischgäste erforderlich. (...)

(...) Notbremse: Steigt die 7-Tages-Inzidenz über den für die jeweiligen Öffnungen maßgeblichen Inzidenzwert von 50, gelten jeweils die Regelungen für Gebiete mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 100. Übersteigt die 7-Tages-Inzidenz den Wert von 100, gelten wieder die Regelungen, die bis zum bis zum 7.3.2021 gegolten haben.

(...) Die näheren Details der Öffnungen richten sich nach Rahmenkonzepten, die die Staatsministerien (...) erstellen.

(...) Künftige weitere Öffnungsschritte

Über weitere Öffnungsschritte und die Perspektive für die noch nicht geöffneten Bereiche aus den Branchen Gastronomie, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels wird (…) Ende März (…) entschieden werden.

(...) Kontaktnachverfolgung – auch elektronisch

Es wird aus Gründen des Datenschutzes klargestellt, dass die Kontaktnachverfolgung auch in elektronischer Form (z.B. mittels einer App) erfolgen kann. Selbstverständlich müssen auch in diesem Fall Zeit, Ort und Erreichbarkeit der Kontaktpersonen präzise dokumentiert werden, um im Fall eines Infektionsgeschehens an die Gesundheitsämter weitergegeben werden zu können. (…)


Den gesamten Beschluss können Sie hier einsehen.
 


 

02.03.2021: Mehrwertsteuer-Merkblatt

Am Freitag hat der Bundestag die Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Speisen in der Gastronomie bis 31. Dezember 2022 beschlossen. Die Verlängerung gibt zunächst eine ganz wichtige Perspektive für die Zeit nach dem Lockdown. Der DEHOGA Bayern setzt sich selbstverständlich weiter für eine Entfristung sowie den Einbezug von Getränken ein.

Aufgrund der Verlängerung hat der DEHOGA Bundesverband sein Merkblatt entsprechend angepasst. Sie finden es hier.
 


 

17.02.2021: Anmietung von Räumlichkeiten zur beruflichen Fortbildung
Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind ab 22. Februar wieder in Präsenzform in Landkreisen und kreisfreien Städten erlaubt, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet. Dies gilt nur, solange der Wert von 100 unterschritten wird und soweit der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Daneben müssen die Voraussetzungen des § 20 Abs. 3 Satz 2-4 der 11. BayIfSMV-neu ab 22.02.2021 (Schutz- und Hygienekonzept, keine Zuschauer, Maskenpflicht) entsprechend beachtet werden.
 
Die Regelungen des § 20 Abs. 1 der 11. BayIfSMV-neu ab 22.02.2021 sind ortsbezogen, d. h. bei der Anmietung muss beachtet werden, ob die Voraussetzungen für die Zulässigkeit der beruflichen Fortbildungsveranstaltung zum jeweiligen Zeitpunkt im jeweiligen Landkreis/der kreisfreien Stadt vorliegen.
 
Generell muss darauf hingewiesen werden, dass Tagungen, Kongresse, Messen und vergleichbare Veranstaltungen weiterhin untersagt sind (§ 15 der 11. BayIfSMV), sodass hierfür keine Anmietung von Räumen in Beherbergungsräumen gestattet ist.
 
Für die Abgrenzung von der zulässigen beruflichen Fortbildung und unzulässigen Tagungen und Kongresse gelten folgende Kriterien:

# Wenn es sich um eine Zusammenkunft einer Vielzahl von Personen handelt, bei der die wesentlichen Programmpunkte Vorträge und Referate zu speziellen Fachthemen sind, liegen unzulässige Tagungen oder Kongresse vor. Solche Veranstaltungen sind dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Fachleute diese Vorträge und Referate vor einem Publikum halten, das sich überwiegend in einer passiven Zuhörerrolle befindet.

# Eine Veranstaltung, die auf berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung ausgerichtet und zulässig ist, wird dagegen im Regelfall durch kleine Gruppen und Interaktivität geprägt. Der Unterricht ist darauf ausgelegt, dass die Teilnehmer durch aktive Beteiligung Wissen erwerben.


 

11.02.2021: Online-Branchentagung
Zur SARS-CoV-2 in der Nahrungsmittelindustrie und im Gastgewerbe

Zu einer Online-Branchentagung rund um das Thema Corona-Pandemie und Arbeits- und Gesundheitsschutz laden die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG), die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN), der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) sowie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ein.

Die Veranstaltung findet am 4. März von 9:00 bis 14:00 Uhr als ZOOM-Tagung statt.

Die Teilnahme erfordert eine vorherige Anmeldung.
 


 

09.02.2021: TOURISM MATTERS! Veranstaltungsreihe 2021 wird weitergeführt!
Das MASTER FORUM TOURISMUS ist Branchentreff, Dialog- und Diskussionsplattform, Kontakt- und Jobbörse. Branchenvertreter und Alumni treffen ihre zukünftigen KollegInnen der Masterstudiengänge wie auch die ProfessorInnen unserer Fakultät.

Die Veranstaltungsreihe 2021 wird, gemeinsam mit den Masterstudierenden der Fakultät für Tourismus, weitergeführt. Themen und Weiteres finden Sie unter Informationen & Termine.
 


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10.01.2021: Änderung der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde wie folgt geändert:

In § 4 Kontaktbeschränkung wurde Abs. 1 wird wie folgt gefasst:

(1) Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist vorbehaltlich des § 3 nur Angehörigen desselben Hausstands und einer weiteren Person sowie zugehörigen Kindern bis einschließlich drei Jahren erlaubt. (...)

§ 13 Gastronomie wird hinsichtlich der Betriebskantinen wie nachfolgend zusammengefasst geändert:

In Abs. 1 werden nach dem Wort „Art“ die Wörter „einschließlich Betriebskantinen“ eingefügt, zusätzlich werden in Abs. 3 Ausnahmen hiervon aufgenommen. Somit ergibt sich folgende Regelung:

(1) Gastronomiebetriebe jeder Art einschließlich Betriebskantinen sind vorbehaltlich der Abs. 2 und 3 untersagt.

(2) Zulässig sind die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Bei der Abgabe von Speisen und Getränken ist ein Verzehr vor Ort untersagt.

(3) Der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebskantinen ist ausnahmsweise unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  1. Der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort ist für die Betriebsabläufe zwingend erforderlich.
  2. Ein Mindestabstand von 1,5 m ist zwischen allen Gästen, die nicht zu demselben Hausstand gehören, gewährleistet.
  3. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.


In § 14 gibt es hinsichtlich des Beherbergungsbereichs keine Änderungen.

§ 25 Regelungen bei einer erhöhten Sieben-Tage-Inzidenz wird wie folgt neu gefasst:

(1) Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt der nach § 28a Abs. 3 Satz 12 IfSG bestimmte Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten, so sind unbeschadet der §§ 2 und 3 touristische Tagesausflüge für Personen, die in dem betreffenden Landkreis oder der betreffenden kreisfreien Stadt wohnen, über einen Umkreis von 15 km um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt. Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde hat die Überschreitung des Inzidenzwertes nach Satz 1 ortsüblich bekanntzumachen. Sie kann das Außerkrafttreten der Regelungen nach Satz 1 anordnen, wenn der in Satz 1 bestimmte Inzidenzwert seit mindestens sieben Tagen in Folge unterschritten worden ist. Im Fall des Satz 1 können die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden der betroffenen Landkreise oder kreisfreien Städte ferner anordnen, dass touristische Tagesausflüge in den Landkreis oder die kreisfreie Stadt untersagt sind.

Besteht in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ein gegenüber dem Landesdurchschnitt deutlich erhöhter Inzidenzwert an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, so muss die zuständige Kreisverwaltungsbehörde im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung unbeschadet des § 27 weitergehende Anordnungen treffen.“

§ 28 Ordnungswidrigkeiten wird entsprechend der Änderungen angepasst. Insbesondere wichtig ist die Aufnahme des neuen Punktes "entgegen § 25 Abs. 1 touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 km um die Wohnortgemeinde hinaus unternimmt.“

Die Verordnung tritt am 11. Januar 2021 in Kraft und mit Ablauf des 31. Januars 2021 außer Kraft.

Die Änderung der Verordnung können Sie hier im Original einsehen, zudem wurde noch eine Begründung zur Änderung der Verordnung veröffentlicht.


10.01.2021: Kooperation Lokal Helden und Bayern 3
Ab Montag bewirbt BAYERN3, zusammen mit dem DEHOGA Bayern, die „Lokal-Helden“ wieder aktiv im Programm. Wir empfehlen Ihnen daher, falls noch nicht geschehen, für Ihr Außer-Haus-Geschäft nochmals das für Sie kostenfreie Angebot der „Lokal-Helden“ zu nutzen.

Die durch BAYERN3 täglich im Radio beworbene Online-Plattform „Lokal-Helden“ bündelt die Liefer- und Abholservices bayerischer Gastronomen. Auf einer virtuellen Landkarte können sich Gäste über die Angebote bayerischer Gastronomiebetriebe informieren und diese nach persönlichen Vorlieben filtern. Auf Ihrem Profil können Sie als Wirt über Ihr Speisen- und Getränkeangebot, angebotene Abhol- und Lieferservices, Öffnungszeiten und Kontaktdaten informieren. Die Nutzung ist dabei für Sie und Ihre Gäste kostenfrei.

Mehr Informationen unter www.lokalhelden.bayern.


22.12.2020: Web-Seminare 2021 im Tourismus
Die ersten Themen und Termine des Schulunsprogramm 2021 des Verbands Tourismus Oberbayern München e.V. (TOM) stehen fest.
Weitere Informationen zu dem Weiterbildungsprogramm

  • ReisePuls Deutschland: Wie wollen die Deutschen 2021 reisen?
  • Kommunikation in Corona-Zeiten und
  • Google Analystics & Search Console

finden Sie unter dem Punkt "Informationen & Termine".


 

17.12.2020: Auswirkungen von Corona auf den deutschen Veranstaltungsmarkt
Ausgehend vom „Lockdown light“ zum Jahresende 2020 geht Szenario 1 davon aus, dass sich der Markt ab kommendem Frühjahr schrittweise,
im Sommer etwas stärker erholt, jedoch noch nicht zum Vor Corona Niveau zurückkehrt. In Bezug auf die Volumina würden 2021 knapp 40
Prozent der ursprünglich geplanten Veranstaltungen mit ca 30 Prozent der ursprünglich geplanten Teilnehmer*innen
stattfinden.
Szenario 2 prognostiziert eine langsamere, regulierte Erholung ab Frühjahr 2021 mit einem stärkeren Wachstum erst ab Herbst. Hier würde im
ganzen kommenden Jahr nur knapp ein Fünftel der geplanten Veranstaltungen mit auch nur 15 Prozent der erwarteten Teilnehmer*innen
umgesetzt Je nach Szenario würden 2021 gegenüber den zuletzt im Meeting Eventbarometer für das Jahr 2019 erfassten 423 Mio
Veranstaltungsgästen zwischen 290 und 360 Mio von ihnen wegfallen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Strategie & Entwicklung".


 

17.12.2020: Trends, Perspektiven und Aktivitäten für die Re-Start Phase
Die Broschüre "Insight Europa" gibt Ihnen einen Überblick über Trends, Perspektiven und Aktivitäten für die Re-Start Phasen und viele weitere spannende Informationen zur Positionierung des Tourismusstandorts Deutschland im europäischen Kontinent.

Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt "Strategie & Entwicklung".


 

13.12.2020: Tourismusrelevante Ergebnisse Bund-Länder-Gespräche
9. Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe sowie der Betrieb von Kantinen bleiben weiter möglich. Der Verzehr vor Ort wird untersagt. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 untersagt. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt.

14. Die Maßnahmen führen dazu, dass einige Wirtschaftsbereiche auch im kommenden Jahr weiterhin erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssen. Daher wird der Bund die betroffenen Unternehmen, (...) weiterhin finanziell unterstützen. Dafür steht die verbesserte Überbrückungshilfe III bereit, die Zuschüsse zu den Fixkosten vorsieht. Mit verbesserten Konditionen, insbesondere einem höheren monatlichen Zuschuss in Höhe von maximal 500.000 Euro für die direkt und indirekt von den Schließungen betroffenen Unternehmen, leistet der Bund seinen Beitrag, Unternehmen und Beschäftigung zu sichern. Für die von der Schließung betroffenen Unternehmen soll es Abschlagszahlungen ähnlich wie bei den außerordentlichen Wirtschaftshilfen geben.

Der mit den Schließungsanordnungen verbundene Wertverlust von Waren und anderen Wirtschaftsgütern im Einzelhandel und anderen Branchen soll aufgefangen werden, indem Teilabschreibungen unbürokratisch und schnell möglich gemacht werden. Zu inventarisierende Güter können ausgebucht werden. Damit kann der Handel die insoweit entstehenden Verluste unmittelbar verrechnen und steuermindernd ansetzen. Das sichert Liquidität.

Hier finden Sie detaillierte Informationen zu der verbesserten Überbrückungshilfe III.

15. Für Gewerbemiet- und Pachtverhältnisse, die von staatlichen Covid-19-Maßnahmen betroffen sind, wird gesetzlich vermutet, dass erhebliche (Nutzungs-) Beschränkungen in Folge der Covid-19-Pandemie eine schwerwiegende Veränderung der Geschäftsgrundlage darstellen können. Damit werden Verhandlungen zwischen Gewerbemietern bzw. Pächtern und Eigentümern vereinfacht.

16. Am 5. Januar wird erneut beraten und Maßnahmen ab 11. Januar 2021 beschlossen.

Den gesamten Beschluss können Sie hier einsehen.


 

11.12.2020: Regelung Privatvermieter
Nach Aussagen des Bayerischen Wirtschaftsministeriums können Privatvermieter, die keine gewerblichen Einkünfte beziehen, keine Überbrückungshilfe II beanspruchen. Auch für die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes sind Vermieter von Ferienwohnungen grundsätzlich nur dann antragsberechtigt, wenn sie gewerbliche Einkünfte, also nicht nur Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung beziehen. Voraussetzung ist ferner, dass die Vermietung im Haupterwerb erfolgt, also die Einkünfte aus den Ferienwohnungen mindestens 51 % der gesamten Einkünfte ausmachen. Die Novemberhilfe soll im Monat Dezember entsprechend weitergeführt werden (Dezemberhilfe). Weitere Informationen sind hier abrufbar.
Für Fragen zur Überbrückungshilfe oder der außerordentlichen Wirtschaftshilfe (November- bzw. Dezemberhilfe) steht die Hotline der IHK für München und Oberbayern unter 089 5116-1111 zur Verfügung.


 

11.12.2020: Klarsichtmasken
Das Gesundheitsministerium hat seine bislang positive Bewertung von Klarsichtmasken revidiert. Das bedeutet, dass Klarsichtmasken nicht mehr den geforderten Anforderungen an Mund-Nasen-Bedeckungen entsprechen.

In einem Schreiben teilt das Ministerium mit:
"Die durch das SARS-CoV-2 Virus verursachte Pandemie führt für die gesamte Bevölkerung zu massiven Einschnitten in das öffentliche Leben und in das Privatleben vieler Bürger. Bedingt durch erste wissenschaftliche Erkenntnisse über diese Infektionskrankheit sowie erste Kennzahlen zu mutmaßlichen Übertragungswegen lag ein wesentlicher Fokus in der Vergangenheit zunächst auf einer Vermeidung von Tröpfcheninfektionen. Bereits durch einfache Hygienemaßnahmen kann ein potentielles Infektionsrisiko wesentlich minimiert werden. In einer Erstbewertung galt dies vereinzelt zunächst auch für die Nutzung unkonventioneller Alltagsmasken.

Mittlerweile sind die Erkenntnisse über das SARS-CoV-2 Virus und dessen Übertragungswege weit fortgeschritten. Es gilt als wissenschaftlich gesichert, dass neben der Übertragung durch Tröpfchen maßgeblich auch die Übertragung des SARS-CoV-2 Virus durch Aerosole erfolgen kann. Gerade vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Infektionszahlen wurden deshalb verschiedene Mund-Nasen-Bedeckungen infektionsschutzfachlich hinsichtlich ihrer generellen Eignung neu beurteilt und bewertet.

Basierend auf dieser Neubewertung hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktuell die Anforderungen an eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung aus infektionshygienischer Sicht wie folgt präzisiert:

Neben dem direkten Schutz gegen Tröpfchen muss auch eine Reduzierung von Aerosolen gewährleistet sein. Aerosole werden nicht nur beim Sprechen, sondern auch schon beim Atmen freigesetzt. Da sie deutlich kleiner als Tröpfchen sind, ist es besonders wichtig, dass die Mund-Nasen-Bedeckung dicht an der Haut anliegt, um auch eine Freisetzung an der Seite oder nach unten zu minimieren. Deshalb ist eine Mund-Nasen-Bedeckung eine an den Seiten enganliegende, Mund und Nase bedeckende textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung sowohl von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln als auch von Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie.

Auf Grund des Ausbreitungsverhaltens von Aerosolen ist eine lückenhafte Abdeckung nicht ausreichend, denn nur mittels einer eng an der Haut anliegenden Mund-Nasen-Bedeckung wird eine seitliche oder aufwärtsgerichtete Freisetzung dieser potentiell infektiöseren Luftgemische bestmöglich minimiert. Dies entspricht auch der Haltung des RKI.

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege schließt sich dieser Bewertung ausdrücklich an. Die infektionsschutzrechtlichen Anforderungen an eine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung i. S. v. § 2 der 10. BayIfSMV werden daher insofern präzisiert, als zur Reduzierung von Aerosolen nur eine enganliegende, den Mund und die Nase bedeckende textile Barriere als Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden sollte. Diese Neubewertung steht im vollen Einklang mit den arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben. Klarsichtmasken aus Kunststoff, auch wenn sie eng anliegen, entsprechen diesen Vorgaben an eine Mund-Nasen-Bedeckung regelmäßig nicht und sind den Visieren damit quasi gleichgestellt."


 

09.12.2020: 10. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung
Es wurde die 10. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung veröffentlicht. Sie gilt ab heute und beruht im Wesentlichen auf den Beschlüssen des Bayerischen Ministerrats vom 6. Dezember.

Für die Hotellerie hat sich bei der derzeit sowieso nur eingeschränkt erlaubten Beherbergung geändert, dass nicht mehr zwei Hausstände in einer Wohneinheit beherbergt werden dürfen. Ab sofort gilt: "Gäste, die im Verhältnis zueinander nicht zu demselben Hausstand gehören, dürfen nicht zusammen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht werden."

Wichtig ist zu betonen, dass es für die Gastronomie weiterhin zulässig ist, Speisen und Getränke im Außerhausverkauf bzw. über Lieferdienste zu verkaufen.


 

07.12.2020: Beherbergung Familienangehörige zu Weihnachten
Aus dem Gesundheitsministerium hat uns eine Antwort auf die Frage erreicht, ob über Weihnachten Familienangehörige in Hotels beherbergt werden dürfen: Nach Paragraf 14 Abs. 1 Satz 1 der 8. und auch der 9. BayIfSMV dürfen gewerbliche Unterkünfte nur für glaubhaft notwendige, insbesondere für berufliche und geschäftliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Glaubhaft notwendige Zwecke können auch notwendige und in ihrer Natur unaufschiebbare familiäre Zwecke wie die Teilnahme an Beerdigungen im engen Familienkreis oder die notwendige Sorge für einen pflege- oder sonst hilfebedürftigen Angehörigen sein. Die bloße Absicht, Verwandte oder Freunde besuchen zu wollen, stellt jedoch keinen notwendigen und unaufschiebbaren Zweck dar und führt daher nicht zur Zulässigkeit einer Beherbergung.


 

03.12.2020: Kurzarbeitergeld und Qualifizierung von Beschäftigten
Das Thema ist die Qualifizierung während Kurzarbeit. Daher nutzen Sie die Zeit und klären Sie mit Ihrem Arbeitgeberservice Ihres Arbeitsamtes die Förderung der Weiterbildungskosten (WK) im Rahmen des neuen Qualifizierungschancengesetzes für jeden einzelnen Ihrer Mitarbeiter ab. Weiterbildung ist während und außerhalb von Kurzarbeit möglich.
Hier können Sie wählen zwischen:

  • Anpassungsqualifizierung (§§82 SGB II, ggf. §16 SGB II) für ALLE Beschäftigten unabhängig von Ausbildung, Lebensalter und Betriebsgröße
  • sowie Abschlussorientierter Weiterbildung (§§81ff SGB   III / ggf. §16 SGB II) für ungelernte und geringqualifizierte Arbeitnehmer.

Vorteil! Ab 1. Juli 2021, wenn die generelle Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge im Rahmen der pandemiebedingten Sonderregelungen auf 50 Prozent reduziert wird, kann den Betrieben die andere Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge, also insgesamt wieder 100%,  nach § 106a SGB III in Abhängigkeit davon erstattet werden, dass deren Beschäftigte während der Kurzarbeit gemäß § 82 SGB III qualifiziert werden.
 Nähere Informationen zum Qualifizierungschancengesetz erhalten Sie im PDF.

Arbeitgeberservice Fürstenfeldbruck: (Jobcenter Fürstenfeldbruck)
Telefon: 0800 4555520 (gebührenfrei)
E-Mail: Fuerstenfeldbruck.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de


 

02.12.2020: GEMA-Corona-Gutschriften
Der DEHOGA und die Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV) haben sich erneut bei der GEMA dafür eingesetzt, dass für Betriebsschließungen während des November/Dezember-Lockdowns und gegebenenfalls darüber hinaus keine GEMA-Gebühren für abgeschlossene und noch laufende Nutzungsverträge gezahlt werden müssen. Nach Aussage der GEMA haben alle Musiknutzer erneut die Möglichkeit für den Zeitraum behördlich veranlasster Schließungen ihr bereits gezahltes Geld zurück zu bekommen bzw. entsprechende Gutschriften zu erhalten. 
Betroffene Betriebe können auf der GEMA-Homepage in ihrem Online-Kundenkonto ihre behördlich veranlassten Schließungszeiten angeben. Dies sollte sinnvoller Weise erst nach Wiedereröffnung des Betriebes erfolgen, damit auch alle Schließungstage angegeben werden können. Voraussetzung ist, dass der Nutzer vorher (falls noch nicht vorhanden) auf der GEMA-Homepage sein Profil angelegt hat (www.gema.de/portal). Weitere Informationen zu GEMA-Corona-Gutschriften hat die GEMA hier zur Verfügung gestellt.


 

01.12.2020: Kostenfreie Vor-Ort-Beratungen und Blitzlichtberatungen jetzt nutzen – bis März 2021 verlängert!

Die Vor-Ort-Beratungen zum Förderprojekt ´Echt privat´ für Privatvermieter laufen weiter. Erfreulicherweise konnte die Förderphase bis März 2021 verlängert werden. Gerne können sich noch weitere private Gastgeber für die Vor-Ort-Beratungen anmelden. Private Vermieter bis zu 19 Betten haben die Möglichkeit eine kostenfreie Vor-Ort-Beratung über das Förderprojekt in Anspruch zu nehmen. Bei Interesse melden Sie sich bitte an die Tourismusbeauftragte im Landkreis Fürstenfeldbruck unter Telefon 08141 519-5639 oder per E-Mail an tourismus@lra-ffb.de. Die Vergabe erfolgt durch den Tourismusverband Oberbayern München e.V. nach dem ´First-Come-First-Serve-Prinzip´. 

Kostenlose Blitzlichtberatung – verlängert bis Ende 2021! 

Für Betriebe ab 20 Betten bietet es sich an, eine kostenfreie Blitzlichtberatung zu nutzen. Diese sind im Betrieb durchführbar, aber auch digital möglich. Zudem kann ein aktueller Corona-Betriebs-Check durchgeführt werden. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, sich in der aktuell herausfordernden Situation Tipps für bestehende Förderprogramme des Landes und des Bundes geben zu lassen. 

Alle Informationen hierzu finden Sie auf der Kampagnenseite www.wirtshauskultur.bayern


 

05.11.2020:
Außerordentliche Wirtschaftshilfe November - Sonderregelung für Restaurants mit Außerhausverkauf

Öffnungsz.

Tourismus
Landratsamt Fürstenfeldbruck
Münchner Str. 32
82256 Fürstenfeldbruck 

Nutzen Sie umweltfreundliche Verkehrsmittel für die Anfahrt: Ab Haltestelle Landratsamt mit
Bus 815 oder 844 von und zur S4
Bus 825, 839, 840 zur S4

Öffnungszeiten
Die Besucher erreichen ihren gewünschten Ansprechpartner zuverlässig dann, wenn sie innerhalb dieser Zeiten einen Termin vereinbaren:
Dienstag - Freitag08:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 15:00 Uhr
Montagnach Vereinbarung

Kontakt

Tourismus
TourismusbeauftragteJulia Kiendl
Telefon08141 519 - 5639
Mitarbeiterin TourismusIwona Lienert
Telefon08141 519 - 5915
Fax08141 519 - 582
ZimmerA221
E-MailTourismus

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