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Kommunales Know-How für Jordanien

Jordanien hat derzeit rund 10,5 Millionen Einwohner und in den letzten Jahren als unmittelbares Nachbarland knapp eine Million syrische Flüchtlinge aufgenommen, was die ohnehin bestehenden Herausforderungen insbesondere bei der Wasserver- und Abfallentsorgung weiter verschärft hat.

Die hohen Flüchtlingszahlen gehen mit massivem zusätzlichen Druck auf die knappen natürlichen Ressourcen des Landes sowie mit hohen öffentlichen Zusatzaufgaben (insbesondere in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Bildung, allgemeine Infrastruktur und Energiesubventionen) einher und führen zur Überlastung zahlreicher Kommunen. Im Rahmen der Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“ hat der Landkreis Fürstenfeldbruck gemeinsam mit dem Landkreis Dachau, Vertretern des gemeinsamen Kommunalunternehmen GfA (Gemeinsames Kommunalunternehmen für Abfallwirtschaft der Landkreise Fürstenfeldbruck und Dachau) und des Abfallwirtschaftsbetriebs Fürstenfeldbruck mit einer siebenköpfigen Delegation Mitte Juni vier Kommunen in Jordanien besucht. Der von Engagement Global und Connective Cities, einem Kooperationsprojekt mit dem Deutschen Städtetag und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), betreuten und finanzierten Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“ hat sich der Landkreis Fürstenfeldbruck gemeinsam mit dem Landkreis Dachau angeschlossen. PM Engagement des Landkreises Fürstenfeldbruck in der kommunalen Entwicklungsarbeit mit Jordanien
Das Ergebnis der Sondierungsgespräche: Die Gemeinde Ajloun, eine Verwaltungsgemeinschaft mit ca. 64.000 Einwohnern im Hochland nordwestlich der Hauptstadt Amman, wurde als mögliche Partnergemeinde ausgewählt und zu einem Gegenbesuch eingeladen. Landrat Thomas Karmasin durfte im Oktober 2019 den Bürgermeister von Ajloun, Hassan Alzghoul, im Landratsamt Fürstenfeldbruck willkommen heißen. Begleitet wurde er von Mohammed Alqudah (stv. Bürgermeister Ajloun), Abd Alnasser Almomani (Leiter der Abteilung für Umwelt und Abfallwirtschaft Ajloun und Othman Tawalbeh (Leiter des Ajloun Nature Reserve). Im Rahmen des Besuchs erhielten die Gäste detaillierte Einblicke in Wertstoffhöfe, Deponien, Vergärungs- und Kompostanlagen.
So wurden die Deponie Jesenwang und die Kompostanlage Egg besucht, die GfA in Olching und auch der Wertstoffhof plus in München besichtigt. Auch die Firmen Högl Kompostierung in Volkenschwand, Landkreis Kelheim, und Wurzer Umwelt in Eitting, Landkreis Erding, öffneten ihre Türen für die jordanischen Besucher und beantworteten deren zahlreiche Fragen. Pressemitteilung Besuch der jordanischen Delegation im Landkreis Fürstenfeldbruck

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