Landratsamt Fürstenfeldbruck
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Ergebnisse der Befragung zur Expressbuslinie X900

In einer weiteren Erhebung im Rahmen von ASTUS wurden Fahrgäste der Expressbuslinie X900 (fährt zwischen Fürstenfeldbruck, Alling, Gilching und Starnberg) im Herbst 2017 befragt. Bei der Frage nach dem Zweck der Fahrt zeigt sich die erwartbare Verteilung:
An einem Wochentag nutzen insgesamt 70% der Fahrgäste die Linie zum Pendeln in die Arbeit (39%) oder zu einer Bildungseinrichtung (31%) und zurück, 16% für Freizeitwege und 12% für Erledigungen wie Arztbesuche.
Samstags dreht sich das Verhältnis um, 70% der Fahrgäste legen mit der X900 nun Freizeitwege zurück. 16% pendeln zum Arbeitsplatz oder zurück, 7% sind auf dem Weg für eine Erledigung, 5% für einen Einkauf und 2% fahren zum Ausbildungsplatz oder zurück. Anschließend wurden die Fahrgäste gefragt, wie sie den Weg zurückgelegt hätten, wenn es die Linie nicht gäbe (hier waren keine Mehrfachnennungen möglich). 74,5% der Befragten gaben an, sie hätten die Strecke mit anderen ÖPNV-Verbindungen zurückgelegt. Damit wird auf der einen Seite deutlich, wie gut ausgebaut das ÖPNV-Netz in den Landkreisen Fürstenfeldbruck und Starnberg ist, denn es gibt attraktive alternative Verbindungen zur S-Bahn. Zudem zeigt diese hohe Zahl, dass viele der ÖPNV-Nutzer keine Gelegenheitsfahrer sind, sondern „Stammkunden“. Das wird gestützt von dem Ergebnis, dass 51% der Befragten ein Fahrkarten-Abo haben und 72% kein eigener Pkw zur Verfügung steht.

Aus Sicht des Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutzes ist zudem sehr wichtig, dass immerhin knapp 10% der Befragten auf die oben stehende Frage geantwortet haben, sie wären die Strecke sonst mit dem eigenen Pkw gefahren.

Mit dieser Zahl hat die TUM weiter gerechnet und die ebenfalls abgefragten Fahrthäufigkeiten pro Woche und die mit der X900 zurückgelegten Wegelängen dieser Befragten zusammengezählt, Angaben, die bei der RufTaxi-Befragung auf Grund der sehr viel komplexeren Wegebeziehungen nicht erhoben werden konnten.

Im Ergebnis haben knapp 10% der Befragten durch die Fahrt mit der X900 pro Woche knapp 8.745 Pkw-Km eingespart.
Laut der Umrechnungstabelle des Umweltbundesamtes für die durchschnittlichen Emissionen einzelner Verkehrsmittel im Personenverkehr von 2017 entspricht dies 1.216 kg CO2-Äquivalenten pro Woche für die ersetzten Pkw-Fahrten.

Bei 656 kg CO2-Äquivalenten für die Fahrten des X900 auf der Strecke pro Woche macht dies 560 kg CO2-Äquivalente pro Woche, die durch die ersetzen Fahrten eingespart werden können.

Das entspricht einer Einsparung von 29,12 t CO2-Äquivalenten pro Jahr durch Einsatz der Linie X900.

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