Landratsamt Fürstenfeldbruck
Radfernwege
  • Bürgerservice08141-519 999

Ammer-Amper-Radweg (AAR)

Von den Alpen bis ins nördliche Oberbayern führt der Ammer-Amper-Radweg auf rund 200 Kilometern durch Bilderbuch-Landschaften und sehenswerte Städte. Bei Fürstenfeldbruck zeigt sich der Fernradweg als gemütliche Tour für Genießer.

Alle wichtigen Informationen zum Ammer-Amper-Radweg finden Sie unter www.ammer-amper-radweg.com. Hier können Sie GPS-Daten herunterladen, die aktuelle Ammer-Amper-Radweg Karte ausdrucken, sich über kulturelle Highlights und Übernachtungsmöglichkeiten in ADFC zertifizierten Bett+Bike-Betrieben entlang der Strecke informieren. Einen ersten "Vorgeschmack" auf den nächsten Radurlaub bietet das Video "Unterweg am Ammer-Amper-Radweg" im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Eine Kirche mit Zwiebeltürmchen, dann ein Apfelgarten, jetzt queren wir die Amper, die Bohlen einer geschwungenen Holzbrücke rumpeln unter den Reifen, dann knirscht wieder der Kies, links und rechts sattgrüne Wiesen. So typisch das Zwiebeltürmchen für bayerische Kirchen ist, so typisch ist auch dieser Abschnitt des Ammer-Amper-Radwegs: Eine Ortschaft, dann wieder Wiesen, Wälder und der Fluss, immer im Wechsel.

Neu: Radln ohne Gepäck am Ammer-Amper-Radweg

Informationen zu den Pauschalangeboten für den Ammer-Amper-Radweg finden Sie auf den Seiten 33 und 34 im aktuellen Katalog "Radl-Freuden 2021".

Die Pauschalen werden durchgeführt von unserem Partner:

Feuer und Eis Touristik GmbH

Südliche Hauptstrasse 33
D-83700 Rottach-Egern

Telefon +49 (0) 80 22 - 66 36 40
E-Mail   info(at)sportive-reisen.de

Wir sind unterwegs von Olching über Fürstenfeldbruck und Schöngeising nach Grafrath, auf einem rund 25 Kilometer langen Teilstück des Fernradweges. Der führt auf rund 200 Kilometern von den Ammerquellen im Graswangtal in den Ammergauer Alpen nach Moosburg an der Isar, entlang des Ammersees und im weiten Bogen um München herum. In vier Tagesetappen radelt man durch die Bilderbuch-Kulisse des Voralpenlandes. Je nachdem, in welche Richtung man den Weg befährt, geht es überwiegend bergab - oder sanft bergan. Beide Richtungen haben ihren eigenen Reiz - mit dem Fluss rollt man entspannt bergab, während in der entgegengesetzten Richtung die Landschaft langsam immer hügeliger wird - dafür hat man aber stets das Ziel vor Augen: Die Felsmassive der Alpen sind immer voraus, am Horizont.

Genussradln und Kulturgenuss

Eigentlich sind Ammer und Amper ein und derselbe Fluss - die Ammer ist der Oberlauf bis zum Ammersee, vom See bis zur Mündung in die Isar bei Moosburg heißt der Fluss Amper. Nicht immer ist das Fließgewässer im Blick, der Radweg schlängelt sich durch Felder und Wiesen, schattige Wälder und lichte Auen. Die abwechslunsgreiche Streckenführung lässt es nicht langweilig werden, wechseln sich doch Natur und Abgeschiedenheit mit kleinen Dörfern und hübschen alten Städten ab. "Die Strecke ist insgesamt ziemlich gemütlich und hat neben reichlich schöner Natur auch viele kulturelle Highlights zu bieten", erzählt Julia Kiendl, die beim Landratsamt in Fürstenfeldbruck für Tourismus zuständig ist.

Denn es liegen jede Menge Sehenswürdigkeiten auf dem Weg - etwas das Klosterareal Fürstenfeld. Die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt gilt als eines der wichtigsten Bauwerke des süddeutschen Barocks; im Hof der ehemaligen Zisterzienserabtei ist ein Nachguss des Kopfes der Bavaria, der weltlichen Patronin Bayerns, zu bewundern. Wir passieren Zellhof, einen kleinen Weiler irgendwo im Nirgendwo zwischen Feldern und Hügeln. Eine Kapelle und ein Gutshof, die wirken, als ob sie als Kulisse für Radler extra hierher gebaut wurden.

Wenige Kilometer später legen wir eine Rast am Jexhof ein. Der um 1775 errichtete Dreiseithof ist heute ein Museum, das einen spannenden Einblick in das Landleben zu Beginn des 20. Jahrhunderts gibt. Und einen Wirtsgarten, in dem wir uns selbstgemachten Obazda und Wurstsalat schmecken lassen.

 

Eine Tour, zwei Gesichter

Das Besondere am Ammer-Amper-Radweg sind seine zwei Gesichter. In die eine Richtung ist er eine echte Genuss-Tour - und in der entgegengesetzten eine ziemlich sportlich-konditionelle Herausforderung. Hier, auf unserer Halb-Tagesetappe im Voralpenland, bleibt es meist flach. Mal geht´s ein bisschen rauf, dann wieder runter - doch die Steigungen sind immer moderat, selbst ohne elektrische Unterstützung kommt man hier nicht in die Verlegenheit, das Rad schieben zu müssen. Die Etappen sind bis zu 60 Kilometer lang, kondotionell also durchaus fordernd. Und so ist ein E-Bike nicht die schlechtste Entscheidung - man kommt zügig voran und vergisst vor lauter Strampelei nicht, die Tour auch bewusst zu genießen. Der größte Teil der Strecke verläuft auf überwiegend gut ausgebauten, asphaltierten Radwegen oder geschotterten Feldwegen. So geht es abseits größerer Orte druch Wiesen- und Auenlandschaften, die Städte passiert man meist auf ruhigeren Nebenstraßen.

In Schöngeising stoppen wir am Wasserkraftwerk. Schon seit 1892 versorgt es Fürstenfeldbruck mit Strom - und ermöglichte dem kleinen Ort damals die Einführung eines absoluten Novums: Eine elektrische Straßenbeleuchtung. Die war seinerzeit eine echte Attraktion, zu deren Inaugenscheinnahme man von weit her anreiste. Heute ist das von Oskar von Miller gebaute Drehstromkraftwerk das älteste noch erhaltene in Deutschland. Und noch etwas gibt es hier zu entdecken: In den Fluten hinter der Stadtmauer treibt die Melusine, eine hölzerne Frauenfigur mit Schwanzflosse, ähnlich einer Meerjungfrau. Geschaffen wurde sie von einem lokalen Künstler, der auch an ein Gästebuch für die Melusine gedacht hat. Bevor wir uns wieder auf den Weg machen, tragen wir unsere Grüße ein - und unsere Wünsche an die Melusine. Den drängensten Wunsch erfüllen wir uns selbst: Eine deftige Mahlzeit und ein kühles Helles im nächsten Gasthaus - und dort endet auch unsere heutige Etappe.

Öffnungsz.

Tourismus
Landratsamt Fürstenfeldbruck
Münchner Str. 32
82256 Fürstenfeldbruck 

Nutzen Sie umweltfreundliche Verkehrsmittel für die Anfahrt: Ab Haltestelle Landratsamt mit
Bus 815 oder 844 von und zur S4
Bus 825, 839, 840 zur S4

Öffnungszeiten
Die Besucher erreichen ihren gewünschten Ansprechpartner zuverlässig dann, wenn sie innerhalb dieser Zeiten einen Termin vereinbaren:
Dienstag - Freitag08:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 15:00 Uhr
Montagnach Vereinbarung

Kontakt

Tourismus
TourismusbeauftragteJulia Kiendl
Telefon08141 519 - 5639
Mitarbeiterin TourismusIwona Lienert
Telefon08141 519 - 5915
Fax08141 519 - 582
ZimmerA221
E-MailTourismus

Downloads

nach oben