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Corona-Virus (COVID-19): Informationen für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer

Einreise-Quarantäneverordnung

Einreisequarantäneverordnung, gültig bis 26. Februar 2021. Derzeit ist noch nicht absehbar, ob die Gültigkeit über diesen Termin hinaus verlängert wird.  Reisende sollten aber bei ihren Planungen eine mögliche Verlängerung berücksichtigen.

Die Einreise-Quarantäneverordnung verlangt, dass Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 10 Tagen vor dieser Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sich unverzüglich und auf direktem Weg nach Einreise 10 Tage lang in Quarantäne begeben müssen - in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft. Eine Verkürzung der Quarantänedauer kann durch einen negativen Test auf SARS-CoV-2 frühestens nach 5 Tagen erfolgen.

Tipps und Infos zur häuslichen Isolation bzw. Quarantäne finden Sie beim Robert-Koch-Institut bzw. beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Welche Regionen zu den Risikogebieten mit erhöhter Ansteckungsgefahr zählen, legt das Robert-Koch-Institut (RKI) legt fest. Dort finden Sie auch eine aktuelle Übersicht über Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete. Liste der Risikogebiete 

Meldepflicht von Reiserückkehrern

Nach § 1 Abs. 2 der EQV sind Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet verpflichtet, unverzüglich die zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren um auf ihre Quarantänepflicht hinzuweisen. Dieser Pflicht können Reiserückkehrer auf zwei Arten nachkommen:

  • Online-Einreiseanmeldung
    Diese Verpflichtung ist durch eine digitale Einreiseanmeldung auf amtlich vorgegebenem Onlineformular zu erfüllen. Dieses Onlineformular finden Sie unter www.einreiseanmeldung.de
     
  • Nur in Ausnahmefällen (soweit eine digitale Einreiseanmeldung nicht möglich war) ist die Verpflichtung durch die Abgabe einer schriftlichen Ersatzmeldung zu erfüllen. Hierzu werden Reiserückkehrer gebeten, ausschließlich das Meldepflichtformular des Gesundheitsamtes Fürstenfeldbruck zu verweden. Dieses schicken Sie bitte ausgefüllt an reiserueckkehrer@lra-ffb.de.  

 

Bitte haben Sie Verständnis, dass das Gesundheitsamt angesichts der Vielzahl von Reiserückkehrern nicht mehr auf Fragen individueller Art eingehen kann. Mit der Übermittlung des Meldepflichtformulars haben Reiserückkehrer ihre Meldepflicht erfüllt. Bitte beachten Sie, dass eine Rückmeldung auf die Übermittlung des Meldepflichtformulars nicht vorgesehen ist und nur bei Reiserückkehrern mit Symptomen erfolgt.

 

Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Für Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer, die sich im Ausland in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich nach dem Infektionsschutzgesetz auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen. Das Infektionsschutzgesetz sowie die vom 16.01.2021 bis 26.02.2021 gültige Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege zum Testnachweis von Einreisenden aus Risikogebieten regeln diese Pflicht wie folgt:

Anordnungen für Einreisende aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten:

1. Anordnungen für Einreisende aus Risikogebieten
1.1 Personen, die von § 3 Abs. 1 der CoronaEinreiseV erfasst sind, sind im Sinne von § 3 Abs. 1 Satz 1 CoronaEinreiseV aufgefordert, einen Testnachweis nach § 3 Abs. 3 CoronaEinreiseV unverzüglich, spätestens innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise, der für den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder, soweit ein solcher in Bayern nicht besteht, den Ort des ersten Aufenthalts zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

1.2 Abweichend von § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 in Verbindung mit § 2 Abs. 1 Nr. 3 und § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 CoronaEinreiseV müssen Grenzgänger und Grenzpendler im Sinne von § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 CoronaEinreiseV in jeder Kalenderwoche, in der mindestens eine Einreise stattfindet, einmal über einen Nachweis im Sinne von § 3 Abs. 3 CoronaEinreiseV verfügen und diesen auf Anforderung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde oder einer von ihr beauftragten Stelle unverzüglich vorlegen. Ein bereits vorhandener Nachweis ist bei Einreisen mitzuführen. Weitergehende Testpflichten bleiben unberührt.

1.3 Personen, die von Nr. 1.1 oder Nr. 1.2 erfasst sind und die der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde innerhalb der dort bestimmten Fristen keinen Testnachweis im Sinne von § 3 Abs. 3 CoronaEinreiseV vorlegen, sind nach § 36 Abs. 10 Satz 2 IfSG verpflichtet, sich unverzüglich einer Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 einschließlich einer Abstrichnahme zur Gewinnung des laborärztlich zu untersuchenden Probenmaterials zu unterziehen und das Testergebnis unverzüglich der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

2. Anordnungen für Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Hochinzidenzgebiet nach § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 CoronaEinreiseV oder in einem Risikogebiet, in dem bestimmte Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten sind (Virusvariantengebiet), nach § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 CoronaEinreiseV aufgehalten haben.

2.1 Personen, die von § 3 Abs. 2 CoronaEinreiseV erfasst sind, sind im Sinne von § 3 Abs. 2 Satz 1 CoronaEinreiseV aufgefordert, den erforderlichen Testnachweis der für den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder, soweit ein solcher in Bayern nicht besteht, den Ort des ersten Aufenthalts zuständigen Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich, spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise, vorzulegen.

2.2 Soweit die von § 3 Abs. 2 CoronaEinreiseV erfassten Personen bei Einreise über keinen Testnachweis im Sinne von § 3 Abs. 3 CoronaEinreiseV verfügen, sind sie nach § 36 Abs. 10 Satz 2 IfSG verpflichtet, sich bei oder unverzüglich nach der Einreise testen zu lassen und den Testnachweis unverzüglich der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

„EQV-Check Bayern“ des StMGP

Ausnahmen von der Quarantänepflicht

Die Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) sieht mehrere Ausnahmen von der Quarantänepflicht vor. Fallen Reisende unter eine Ausnahme, müssen Sie sich im Hinblick auf die EQV auch nicht bei Ihrem Gesundheitsamt melden und dies anzeigen. Die Anzeigepflicht trifft nur Personen, die sich in Quarantäne begeben müssen. Reisende erhalten keine Bescheinigung seitens des Gesundheitsamts, dass sie unter eine Ausnahme fallen. Weitere Infos auf der Webseite des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Unter Quarantäne stehende Personen sind zum Zwecke des Tests auf das Coronavirus von der Quarantänepflicht befreit, so dass sich Reiserückkehrer testen lassen können. Ihre Quarantäne endet mit Vorlage eines negativen Laborbefundes beim Gesundheitsamt. Das negative Testergebnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die frühestens 5 Tagen nach Einreise vorgenommen werden kann. Dieser negative Laborbefund muss in deutscher oder englischer Sprache abgefasst und in einem vom Robert-Koch-Institut anerkannten Staat durchgeführt worden sein. Beachten Sie bitte, dass Schnelltests zur Quarantäneverkürzung bei Reiserückkehrern nicht anerkannt werden können. Bitte senden Sie zu diesem Zweck Ihren Befund per E-Mail an reiserueckkehrer@lra-ffb.de. Eine Bestätigung der Übermittlung erfolgt nicht.

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