Landratsamt Fürstenfeldbruck
Informationen zu COVID-19
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Corona-Virus (COVID-19): Informationen für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer

Einreise-Quarantäneverordnung

Einreisequarantäneverordnung gültig bis 03. Oktober 2020

Derzeit ist noch nicht absehbar, ob die Gültigkeit über diesen Termin hinaus verlängert wird.  Reisende sollten aber bei ihren Planungen eine mögliche Verlängerung berücksichtigen.

Die Einreise-Quarantäneverordnung verlangt, dass Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor dieser Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sich unverzüglich und auf direktem Weg nach Einreise 14 Tage lang in Quarantäne begeben müssen - in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft. Tipps und Infos zur häuslichen Isolation bzw. Quarantäne finden Sie beim Robert-Koch-Institut bzw. beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Welche Regionen zu den Risikogebieten mit erhöhter Ansteckungsgefahr zählen, legt das bundeseigene Robert-Koch-Institut (RKI) legt fest.

Liste der Risikogebiete 

Infos zur Anerkennung von Corona-Tests

 

Meldepflicht von Reiserückkehrern

Nach § 1 Abs. 2 der EQV sind Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet verpflichtet, unverzüglich die zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren um auf ihre Quarantänepflicht hinzuweisen. Dieser Pflicht können Reiserückkehrer auf zwei Arten nachkommen:


Reist der Reiserückkehrer durch einen Beförderer (Eisenbahn, Bus, Flug, Schiff) ein, so ist die Verpflichtung zur Meldung bei der Gesundheitsbehörde durch Abgabe der ausgefüllten Aussteigerkarte an den Beförderer nachzukommen und damit auch erfüllt. Alle Beförderer im grenzüberschreitenden Verkehr sowie Betreiber von Flughäfen, Häfen, Bahn- und Busbahnhöfen haben den Reisenden das Informationsblatt des Bundesministeriums für Gesundheit zur Verfügung zu stellen.

Beförderer von Reisenden direkt aus einem Risikogebiet haben Daten aller Einreisenden über Aussteigerkarten zu erheben. Diese werden dann zunächst an das für den Einreiseort zuständige Gesundheitsamt übermittelt, dieses sortiert vor und übermittelt dann wiederum an das für den Einreisenden zuständige Gesundheitsamt.

 

Reisende, die keine Aussteigerkarte ausgefüllt haben, weil sie z.B. mit dem Auto eingereist sind, müssen sich selbst aktiv beim Gesundheitsamt melden.

Hierzu werden Reiserückkehrer gebeten, ausschließlich das Meldepflichtformular des Gesundheitsamtes Fürstenfeldbruck zu verwenden.

 

Meldepflichtformular des Gesundheitsamtes

 

Dieses schicken sie bitte ausgefüllt an reiserueckkehrer@lra-ffb.de . Bitte haben Sie Verständnis, dass das Gesundheitsamt angesichts der Vielzahl von Reiserückkehrern nicht mehr auf Fragen individueller Art eingehen kann.

Mit der Übermittlung des Meldepflichtformulars haben Reiserückkehrer ihre Meldepflicht erfüllt. Bitte beachten Sie, dass eine Rückmeldung auf die Übermittlung des Meldepflichtformulars ist nicht vorgesehen und nur bei symptomatischen Reiserückkehrern erfolgt.

 

Nachweis- und Testpflicht für Flugreisende aus Risikogebieten

Alle Flugreisende, die direkt aus einem Risikogebiet an den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen ankommen und keine Transferpassagiere sind, sind aufge-fordert, nachzuweisen, dass bei ihnen keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen.

Diese Nachweispflicht kann mit einem entsprechenden ärztlichen Zeugnis/negativen Laborbefund erfüllt werden, das/der bei Einreise vorzulegen ist. Das Zeugnis/der Laborbefund muss in deutscher oder englischer Sprache abgefasst, in einem vom Robert-Koch-Institut anerkannten Staat durchgeführt und darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland vorgenommen worden sein.

Flugreisende aus Risikogebieten, die nicht über eine entsprechende Bescheinigung verfügen, müssen sich in einem der eingerichteten Testzentren einer sofortigen ärztlichen Untersuchung auf das Vorliegen einer Corona-Infektion unterziehen. Nach dem Infektionsschutzgesetz sind sie verpflichtet, eine ärztliche Untersuchung, insbesondere eine molekularbiologische Testung einschließlich der Abstrichnahme zur Gewinnung des Probenmaterials zu dulden.

Bis zur Mitteilung eines negativen Testergebnisses müssen die Reisenden in häuslicher Quarantäne bleiben.

 

Hotline

Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat eine Hotline eingerichtet, über die sich Reisende über das Verfahren bei den Tests für Rückkehrer informieren können. Die Bürger-Hotline des LGL ist montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr unter der Nummer 09131/6808 – 5101 erreichbar.

 

Infizierte Personen in Quarantäne müssen AU-Bescheinigung vorlegen

Personen, die sich aufgrund behördlicher Anordnung in Quarantäne begeben müssen und Symptome einer Infektion mit Sars-Cov-2 zeigen, erhalten keine Entschädigung nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz. Stattdessen steht ihnen die Fortzahlung ihres Entgelts im Krankheitsfall nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz zu.

Um keine finanziellen Einbußen zu erleiden, müssen deshalb erkrankte Personen bei Ihrem Arbeitgeber unbedingt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen. Ansonsten droht der Verlust der Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber.


Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Internetseite der Regierung von Oberbayern.

 

Ausnahmen von der Quarantänepflicht

Die Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) sieht mehrere Ausnahmen von der Quarantänepflicht vor. Fallen Reisende unter eine Ausnahme, müssen Sie sich im Hinblick auf die EQV auch nicht bei Ihrem Gesundheitsamt melden und dies anzeigen. Die Anzeigepflicht trifft nur Personen, die sich in Quarantäne begeben müssen. Reisende erhalten keine Bescheinigung seitens des Gesundheitsamts, dass sie unter eine Ausnahme fallen. Weitere Infos auf der Webseite des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Unter eine solche Ausnahme fällt zum Beispiel, wer über einen Laborbefund verfügt, welcher bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen. Dieser Test muss die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Ein negativer Laborbefund in deutscher oder englischer Sprache auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Der Test muss in einem vom Robert-Koch-Institut anerkannten Staat durchgeführt worden sein. Welche Staaten die Qualitätsstandards des RKI erfüllen erfahren Sie hier.
  • Die molekularbiologische Testung darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland vorgenommen worden sein.

Unter Quarantäne stehende Personen dürfen sich auf das Coronavirus testen lassen, sie sind zu diesem Zweck von der Quarantänepflicht befreit. Bei Reiserückkehrern, die ohne Negativ-Zeugnis einreisen und sich anschließend testen lassen, endet die Quarantäne mit Vorlage eines negativen Laborbefundes beim Gesundheitsamt. Der Befund ist per E-Mail an reiserueckkehrer@lra-ffb.de zu senden. Eine Bestätigung der Übermittlung erfolgt nicht.

 

Weitere Informationen zur Einreise-Quarantäneverordnung

Aktuelle Informationen zur Einreise-Quarantäneverordnung sind unter „Häufig gestellte Fragen“ auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege nachzulesen, Menüpunkt „Fragen zur Einreise-Quarantäneverordnung“

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