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Klima-Tipps zur Fastenzeit: „Klimabewusst im Badezimmer"

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Klima-Tipps zur Fastenzeit – Eine Gemeinschaftsaktion der Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager im Landkreis Fürstenfeldbruck

Von Aschermittwoch bis Ostern erstreckt sich traditionell die Fastenzeit. Dabei wird das Fasten heutzutage nicht nur auf die Ernährung bezogen, sondern auch auf andere Lebensbereiche ausgedehnt. Aktueller Trend ist in diesem Zusammenhang das Klima-Fasten. Insbesondere geht es darum, das eigene Konsumverhalten zu überprüfen, zu reduzieren oder zu optimieren, indem möglichst umweltfreundlichere Alternativen genutzt werden.

Die Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager des Landkreises sowie der Städte und Kommunen Maisach, Germering, Puchheim, Fürstenfeldbruck und Eichenau möchten in den nächsten Wochen praktische Tipps und wertvolle Anregungen aufzeigen, wie sich der Alltag mit einfachen Tricks klimafreundlicher gestalten lässt. Alle Beiträge sind auch auf der Homepage des Klimaschutzmanagements unter der Rubrik „Klimaschutz im Alltag“ zu finden.

Das Klimaschutzmanagement des Landkreises Fürstenfeldbruck beginnt diese Woche des Klima-Fastens mit klimafreundlichen Ideen rund um das Badezimmer.


Recycling-Toilettenpapier nutzen

Toilettenpapier ist der Verkaufsschlager während der Corona-Pandemie. Dabei verwenden viele Hersteller kein recyceltes Altpapier, stattdessen wird Frischzellstoff unter anderem aus Eukalyptus-Bäumen verwendet. Hygienepapier hat nur eine kurze Lebensdauer. Es wird nur einmal verwendet und verschwindet anschließend in der Kanalisation. Im ökologischen Vergleich schneidet Recyclingpapier deutlich besser ab als Papier aus Frischfasern. Recycelte Fasern können bis zu sechsmal wiederverwendet werden. Damit werden der Holzverbrauch gesenkt und unsere Wälder geschont. Auch muss das Recyclingpapier nicht so intensiv gebleicht werden, wie es bei der Herstellung von Frischfaserpapier der Fall ist. Laut Umweltbundesamt wird für die Gewinnung von Recyclingpapier nur die Hälfte an Energie benötigt und bis zu 70 % weniger Wasser verbraucht. Wir können durch einen bewussten Kauf von recyceltem Hygienepapier dazu beitragen, die Umwelt zu schonen. Dabei helfen uns Umweltsiegel, die richtige Entscheidung zu treffen. Umweltfreundliches Toilettenpapier erkennen Sie am „Blauen Engel". Hygienepapier, das mit dem Umweltsiegel ausgezeichnet ist, besteht zu hundert Prozent aus Altpapier. Der „Blaue Engel“ steht aber nicht nur für Umweltschutz, sondern auch für Gesundheits- und Verbraucherschutz. Er garantiert ökologische Standards wie Altpapiergehalt, chlorfreie Bleiche und Einhaltung von Schadstoffgrenzen.

 

Weitere Ideen, die sich ganz einfach umsetzen lassen:

Verwendung von festem Shampoo in Form von Haarseife zur Haarwäsche

Auch zur Haarwäsche und -pflege eignen sich ein festes Shampoo und der Conditioner am Stück.

Zahnhygiene einmal anders

Wer aufs Klima achtet, der putzt jetzt nachhaltig mit recyclingfähigem Material, z. B. mit Bambus! Zahnseide aus Bienenwachs, Zahnpulver oder Zahnputztabletten verzichten zudem auf Mikroplastik und unnötiges Verpackungsmaterial.

Natürliche Gesichtsreinigung

Auf Gesichtspeelings in Verpackungsmaterial mit Mikroplastik soll verzichtet werden. Natürliche Schwämme, wie z. B. Konjacschwämme, erzielen den gleichen Effekt und sind biologisch abbaubar.

Auf Mikroplastik verzichten

Statt herkömmlichen Körperpeelings sollen günstige Alternativen wie Peelings mit Kaffee oder Kokosraspeln verwendet werden. Viele Hersteller werben zudem explizit mit dem Aufdruck „Ohne Mikroplastik“. Der regelmäßig aktualisierte BUND-Einkaufsratgeber gibt Auskunft darüber, in welchen Kosmetikprodukten sich Mikroplastik und andere Kunststoffe verstecken.

Produkte nachhaltig austauschen

Kaputte Gegenstände durch klimafreundliche Alternativen austauschen: FSC zertifizierte Holzhaarbürsten oder Kämme, Edelstahl Rasierhobel, Nagelschere aus Edelstahl, Seifenschale oder (Rasier-)Pinsel aus Holz…

Pflegeprodukte & Waschmittel selbst herstellen

Cremes, Lippenpflegestifte, Deos und Seifen lassen sich mit wenigen Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs leicht selbst herstellen. Somit weiß der Benutzer genau, was „drin steckt“ und kann selbst entscheiden, welche Stoffe an seine Haut kommen. Auch selbsthergestellte Putz- und Waschmittel aus Natron, Essig oder Zitronensäure reichen aus, um Oberflächen und Wäsche hygienisch rein zu bekommen. Natron ist außerdem eine echte Wunderwaffe!

Die wöchentlichen Beiträge finden Interessierte unter www.lra-ffb.de/bau-umwelt/klimaschutz/klimaschutz-im-alltag oder durch scannen des QR-Codes.

 

 

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