Landratsamt Fürstenfeldbruck
Corona - Regeln und Informationen für den Landkreis Fürstenfeldbruck
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Corona: Hinweise für positiv getestete Personen

Ich wurde positiv getestet. Was muss ich jetzt beachten?

 

Das müssen Sie jetzt tun:

  • Mindestens 14 Tage häusliche Quarantäne einhalten.
  • Von Familienangehörigen im eigenen Haushalt isolieren.
  • Kontaktpersonen informieren.
  • Einhalten der Hygieneregeln.
  • Familienangehörige im eigenen Haushalt bleiben ebenfalls zu Hause in Quarantäne.
  • Hausarzt kontaktieren bei Symptomen, die behandelt werden müssen.
  • Im Notfall: 112 anrufen.

 

Infoblatt - Wichtige Infos zum Kontaktpersonenmanagement

Nächste Schritte

 

Aufgrund des rasant ansteigenden Infektionsgeschehens ist es dem Gesundheitsamt Fürstenfeldbruck aktuell nicht mehr möglich, jede positiv getestete Person, persönlich zu kontaktieren und differenziert zu ermitteln. Wir bitten daher um Ihr Verständnis und Ihre Kooperation.

 

Die Kontaktaufnahme zu den infizierten bzw. positiv getesteten Personen durch das Gesundheitsamt erfolgt entweder schriftlich (Brief, bitte regelmäßig Briefkasten kontrollieren) oder elektronisch (E-Mail / SMS).

Infizierte Personen werden grundsätzlich nicht mehr telefonisch benachrichtigt. Ausnahmen werden, soweit es möglich ist, für ältere Menschen und für sehr junge Menschen, die Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen, Kitas etc. besuchen gemacht.

 

Wenn Sie Pflegekraft, Erzieher/in, Lehrer/in, Arzt/in, Berufsschüler/in oder Kraft medizinischer Heil-/Hilfsberufe sind, melden Sie bitte dem Gesundheitsamt weitere Angaben zu Ihrer Person per E-Mail mit allen Kontaktdaten (einschließlich Telefonnummer) an ipmeldung@lra-ffb.de.

 

Bitte beachten Sie: Das Gesundheitsamt Fürstenfeldbruck ist nur für Personen zuständig, die im Landkreis Fürstenfeldbruck wohnen. Falls Sie nicht im Landkreis Fürstenfeldbruck wohnen, geben Sie bitte Ihre persönlichen Daten und die Daten Ihrer engen Kontaktpersonen an das für Sie zuständige Gesundheitsamt weiter.

 

 

Bitte informieren Sie Ihre Haushaltsangehörigen und andere Personen im privaten wie auch beruflichen Umfeld über Ihre Infektion, zu denen Sie  Sie in den letzten zwei Tagen vor der Abnahme des positiven Tests oder Symptombeginn engen Kontakt hatten.

 

Enge Kontaktpersonen zur infizierten Personen, die weder geimpft noch genesen sind, sollten sich beim Kontaktpersonenermittlungsteam unter kontakt-CTT@lra-ffb.bayern.de melden. Sollte eine Kontaktaufnahme per E-Mail nicht möglich sein, erreichen Sie das Kontaktpersonenermittlungsteam telefonisch unter 08141 / 519-6707           (Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 07:30 bis 17:30 Uhr). Wichtig bei der Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt sind die nachfolgenden Informationen:

  • Vor-, Nachname und Telefonnummer des bestätigten Corona-Falles, mit welchem der Kontakt bestand, und das Geburtsdatum, falls vorhanden.
  • Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Anschrift und Telefonnummer der engen Kontaktperson
  • Datum des letzten Kontakts
  • kurze Beschreibung des engen Kontakts

 

  • Bei vollständig gegen SARS-CoV-2 geimpften Personen ist nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen das Risiko einer Infektion und Virusweitergabe geringer. In Fällen einer Infektion wiesen betroffene Personen meist eher leichte Symptome auf oder waren gänzlich symptomlos.
     
  • Wenn Sie als bereits vollständig geimpfte Person mittels PCR-Test positiv auf das SARS-CoV-2 Virus getestet wurden, beträgt die Dauer der häuslichen Quarantäne in der Regel zunächst mindestens 7 Tage. Sollten Sie in dieser Zeit keine Symptome entwickeln, kann die Quarantäne mittels eines negativen Antigen-Schnelltests oder einer PCR-Testung frühestens am 7. Tag beendet werden. Bleiben Sie nicht durchgehend asymptomatisch und entwickeln Sie Symptome beträgt Ihre häusliche Quarantänezeit 14 Tage. Sie gelten dann als Impfdurchs-COVID-19-Fall.
     
  • Auch bei vorzeitigem Ende der Quarantäne als vollständig Geimpfter sollten Sie beobachten, ob Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion für 14 Tage auftreten. Bei Auftreten von COVID-19-Symptomen sind Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren und das Gesundheitsamt zu informieren, das über das weitere Vorgehen entscheidet.
     

Quarantäne: Fragen & Antworten

 

Häusliche Quarantäne bedeutet, dass Sie Ihre Wohnung nicht mehr verlassen, weder zur Arbeit gehen, noch zum Einkaufen, noch zum Rausbringen des Mülls oder zum Holen der Post aus dem Briefkasten in einem Mehrfamilienhaus.

Während dieser Zeit darf die Wohnung nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes verlassen werden. Alle Besorgungen außerhalb ihrer Wohnung muss jemand anderes für Sie erledigen.

 

 

  • Wurde bei Ihnen eine Infektion mit COVID-19 nachgewiesen, begeben Sie sich  für mindestens 14 Tage in häusliche Quarantäne. Eine Freitestung ab dem zehnten Tag ist nicht möglich. Zusätzlich muss am 14. Tag ein negativer PCR oder Antigen-Schnelltest vorliegen.
    • Die Testung kann nur anerkannt werden, wenn diese durch medizinisch geschultes Personal durchgeführt wurde. Selbsttests sind nicht zulässig. Wenn Sie sich an einer privaten Teststation testen lassen und dafür von der Teststation Kosten erhoben werden, können diese vom Gesundheitsamt nicht übernommen werden.
    • Die Anreise zum Test muss individuell (zum Beispiel mit dem eigenen Auto) und darf nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen.

 

  • Wenn Sie als bereits vollständig geimpfte Person mittels PCR-Test positiv auf das SARS-CoV-2 Virus getestet wurden, beträgt die Dauer der häuslichen Quarantäne in der Regel zunächst mindestens 7 Tage. Sollten Sie in dieser Zeit keine Symptome entwickeln, kann die Quarantäne mittels eines negativen Antigen-Schnelltests oder einer PCR-Testung frühestens am 7. Tag beendet werden. Bleiben Sie nicht durchgehend asymptomatisch und entwickeln Sie Symptome, beträgt Ihre häusliche Quarantänezeit 14 Tage. Sie gelten dann als Impfdurchs-COVID-19-Fall

 

  • Auch bei vorzeitigem Ende der Quarantäne als vollständig Geimpfter sollten Sie weiter beobachten, ob Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion auftreten. Bei Auftreten von COVID-19-Symptomen sind Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren und das Gesundheitsamt zu informieren, das über das weitere Vorgehen entscheidet.

 

 

  • Die häusliche Isolierung innerhalb einer Wohngemeinschaft hat zum Ziel, die weiteren Haushaltsmitglieder vor der Ansteckung zu schützen.

 

  • Eine häusliche Isolierung sollte erfolgen, wenn es durch die Wohnungsbedingungen (nicht ausreichende Zahl an Zimmer) und die familiären Strukturen möglich ist. Es gibt sicher Fälle, die keine sinnvolle häusliche Isolierung zulassen, wie zum Beispiel eine positiv getestete Mutter von ihrem kleinen Kind zu trennen.

 

  • Unter häuslicher Isolierung versteht das Gesundheitsamt, dass die positiv getestete Person sich allein Tag und Nacht in einem geschlossenen Zimmer aufhält, das Essen vor die Tür gestellt bekommt und zur Bad- und WC-Benutzung das Zimmer nur mit Mund-Nasen-Schutz verlässt, nach der Benutzung des Bads der Raum stoßgelüftet wird und alle Oberflächen einschließlich der Türklinken mit Desinfektionsmittel abgewischt werden.

 

  • Da sich das Virus über die gemeinsam geatmete Raumluft verbreitet, ist der gemeinsame Aufenthalt in Räumen wie im Wohnzimmer vorm Fernseher oder in der Küche zum Essen strikt zu vermeiden.

 

 

  • Haushaltsmitglieder einer infizierten Person sind enge Kontaktpersonen. Sie müssen sich umgehend in häusliche Quarantäne für 10 Tage begeben.

Informationen zur Quarantäne sowie weitere Hinweise für enge Kontaktpersonen 

 

  • Treten bei Haushaltsmitgliedern der infizierten Person Symptome auf, müssen sich die betroffenen Personen umgehend isolieren und sich mittels PCR-Test auf eine mögliche Corona-Erkrankung testen lassen.
    Der neue positive Fall ändert nichts an der Quarantänedauer der anderen Haushaltsmitglieder. Der neue positive Fall selbst muss mindestens 14 Tage in Quarantäne ab positiver Testung bzw. Symptombeginn.

 

  • Die Kontaktpersonen innerhalb des Haushaltes sollten sich nach der 14-tägigen Quarantäne für 6 weitere Tage selbst beobachten, Kontakte minimieren und bei Symptomen sofort eine Testung durchführen lassen.

 

 

  • Wenn Sie durch COVID-19 Krankheitsanzeichen wie bei einem grippalen Infekt haben, dann sollten Sie sich vom Hausarzt eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung (AU) besorgen als Krankschreibung für den Arbeitgeber.
  • Wer positiv getestet wurde und keine Krankheitszeichen hat, der erhält keine AU vom Arzt. Er sollte mit dem Arbeitgeber klären, ob er im Homeoffice weiterarbeiten kann.

 

  • Jeder Arbeitnehmer kann beim Gesundheitsamt Fürstenfeldbruck eine Quarantänebescheinigung anfordern. Eine Bestätigung kann grundsätzlich erst ausgestellt werden, wenn die Quarantäne beendet ist.
  • Benötigen Sie eine Bestätigung Ihrer Quarantänezeit durch die Kreisverwaltungsbehörde (zum Beispiel für den Arbeitgeber), senden Sie eine E-Mail mit Ihren Daten (Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Wohnadresse, behördlich angeordneter Quarantänezeitraum) an das folgende Postfach: quarantaeneunterlagen@lra-ffb.de

    Bitte beachten Sie, dass es derzeit zu Wartezeiten kommen kann. Ein nochmaliges Senden Ihrer Daten ist nicht erforderlich.

 

Kontaktpersonen: Fragen & Antworten

 

Kontaktpersonen können aus Ihrem weiteren Familiekreis stammen, aus dem Freundeskreis und von Freizeitveranstaltungen sowie vom Arbeitsplatz. Ansteckungsfahr besteht, wenn ein enger Kontakt zur infizierten Person

  • bereits innerhalb von 2 Tagen vor dem Symptombeginn der infizierten Person,
  • während der gesamten Zeit, in der die infizierte Person Krankheitszeichen zeigt, und auch
  • innerhalb von 2 Tagen vor Abnahme des positiven Tests bei der infizierten Person, falls diese keine Krankheitszeichen zeigt.

 

 

Alle engen Kontaktpersonen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, sollen sich beim Kontaktermittlungsteam unter kontakt-CTT@lra-ffb.bayern.de melden.

Weitere Informationen für enge Kontaktpersonen

 

Was kann ich tun, wenn es mir schlecht geht?

 

  • Ansprechpartner ist telefonisch zunächst Ihre Hausarztpraxis. Falls diese nicht erreichbar ist, wenden Sie sich bitte an den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.

 

  • Bei Notfällen können Sie auch den Notarzt rufen unter Telefon 112.

 

  • Bitte sagen Sie den gerufenen Ärztinnen und Ärzten bereits am Telefon, dass Sie positiv auf das Corona-Virus getestet wurden.

 

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