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Geschichte und Wappen

Vom Landgericht zum Landkreis

Ohne die Tradition der Gerichts- und Verwaltungsrechte des Klosters Fürstenfeld wäre wohl im 19. Jahrhundert die ab 1938 als Landkreis Fürstenfeldbruck bezeichnete Gebietskörperschaft nicht errichtet worden.

Zur Zeit des Königreichs Bayern, unter Staatsminister Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas erfolgte die Einteilung Bayerns nach französischem Vorbild in Departements. Dabei gelangte das Gebiet des heutigen Landkreises Fürstenfeldbruck zum Isarkreis, dem späteren Bezirk Oberbayern. Für das zum Teil identische Gebiet des ehemaligen Klosters Fürstenfeld und einiger Gemeinden wurde 1821 das Rentamt Fürstenfeldbruck (Vorläufer des heutigen Finanzamtes) errichtet.

Unter König Max dem I. Joseph wird mit königlichem Edikt am 29. Oktober 1823 aus Teilen der Landgerichte Dachau und Landsberg das neue Landgericht Fürstenfeldbruck gebildet und später um einige Gemeinden aus den Landgerichten Starnberg und Weilheim erweitert. 1861 erfolgte die Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung. Neben den Landrichter trat nun der Bezirksamtmann, der spätere Landrat. 

Seit 1873 ist Bruck mit der Bahn erreichbar, 1892 ging das erst gemeindliche Elektrizitätswerk Bayerns ans Netz.

Der Landkreis in seiner heutigen Form existiert erst vergleichsweise kurze Zeit. Die letzte Gemeinde kam 1956 hinzu, als der Münchner Stadtteil Gröbenzell sich mit drei anderen Gemeinden zur Gemeinde Gröbenzell zusammenschloss und in den Landkreis eingegliedert wurde. Die letzte Gebietsreform wurde 1972 durchgeführt. Der Landkreis Fürstenfeldbruck "verlor" damals an den Landkreis Aichach-Friedberg die Gemeinden Baierberg und Steindorf, an den Landkreis Dachau die Gemeinde Ebertshausen und an den Landkreis Landsberg am Lech die Gemeinde Geltendorf. 1977 kam aus dem Landkreis Dachau der Gemeindeteil Dirlesried dazu, der seitdem zur Gemeinde Egenhofen gehört.   

Der Name Fürstenfeldbruck

1263 hatten Aldersbacher Zisterzienser auf dem "Felde des Fürsten" das Sühnekloster Herzog Ludwigs des Strengen gegründet - Fürstenfeld. Bruck dagegen war viele Jahrhunderte hindurch ausschließlich die Bezeichnung für den bürgerlichen Markt an der Brücke über die Amper. Die Bezeichnung Fürstenfeldbruck erscheint zwar in einigen Quellen des Klosters bereits im 18. Jahrhundert, amtlicherseits wurde sie jedoch erst nach 1803 verwendet, wenngleich nicht konsequent, da bis zum Beginn unseres Jahrhunderts meistens weiterhin von Bruck bzw. Bruck bei Fürstenfeld die Rede war.

 

 

 

Wappen des Landkreises Fürstenfeldbruck

Das Wappen

Mit Beschluss des Kreistages vom 30.06.1967 hat sich der Landkreis Fürstenfeldbruck ein neues aussagekräftiges Wappen gegeben, das insbesondere geschichtliche Bilder aufweist.

Wappenbeschreibung:

"Durch einen von Silber und Rot in zwei Reihen geschachteten Schrägbalken geteilt von Grün und Blau; oben eine silberne Fürstenkrone, unten eine dreibogige gemauerte silberne Brücke."

Geschichtlicher Inhalt des Wappens

Der schräg liegende sogenannte Schachtbalken gilt als Familienwappen des Ordensstifters St. Bernhard der Zisterzienserklöster. Die Krone in der Form der fürstlichen Laubkrone stellt die Beziehungen zu der alten Landesherrschaft dar, die an der Gründung des Stiftes maßgebend beteiligt war. Sie ist gleichzeitig ein heraldisches Symbol aus dem Wappen des Abtes Alexander Pellhammer, unter dessen Regierungszeit die weithin berühmte und künstlerisch höchst bedeutende Abteikirche in Fürstenfeld vollendet wurde. Die Bogenbrücke erinnert an den Markt Bruck. Die heraldische Gestaltung wurde in Anlehnung an das bis 1936 gültige Marktwappen geschaffen. Durch die Fürstenkrone und die Brücke wird der Name des Landkreises im Wappen sichtbar verankert.

Hinweis:

Das Wappen darf nur mit Genehmigung verwendet werden. Diese erteilt die Hauptverwaltung

 

 

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