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Pressemitteilungen
Inbetriebnahme der Turnhallen in Puchheim verzögert sich weiter
Gleich zu Beginn der Baumaßnahme gab es Verzögerungen beim Abbruch. Die dadurch notwendige Änderung des Zeitplans beeinträchtigte den ganzen weiteren Verlauf, weitere Umstände wie Lieferengpässe im Zuge von Corona und Ukraine-Krise kamen hinzu. Einige kritische Arbeiten, wie z.B. die Dachdeckerarbeiten mussten durch die Anfangsverzögerungen bei ungünstigeren Witterungsbedingungen ausgeführt oder verschoben werden, wodurch sich der anfängliche Verzug noch weiter vergrößert hat.
Entgegen der letzten Planung, die Hallen im Frühjahr 2023 in Betrieb nehmen zu können, verzögert sich die Inbetriebnahme noch immer, weil die notwendigen Freigaben des Brandschutzes nicht vorliegen. Ohne diese können die Hallen nicht genutzt werden.
Es fehlt beispielsweise der Nachweis für die Dachstatik für den Lastfall Schnee, Momentan ist nicht absehbar, wann der entsprechende statische Nachweis erbracht werden kann. Das Landratsamt arbeitet an einer alternativen Lösung.
Auch war bisher die Funktionalität der Brandschutztüren nicht nachgewiesen. Für die Türen zeichnet sich eine Lösung ab.
Aktuell sieht sich das Baureferat des Landratsamts nach wie vor mit zahlreichen Problemen in der Bauausführung konfrontiert, sodass die vollständige Fertigstellung und Inbetriebnahme auch für die Vereinsnutzung wohl erst mit der Fertigstellung der Außenanlagen erfolgen wird.
Das Landratsamt prüft inwieweit die für die Verzögerungen Verantwortlichen, sofern sie ein Verschulden trifft, zur Rechenschaft gezogen werden können. Hinsichtlich des für die Verzögerungen beim Abbruch verantwortlichen Unternehmens steht im laufenden Rechtsverfahren eine Verkündung seitens des Gerichts nach wie vor aus.
Ein Zeitpunkt, wann zunächst zumindest die Schulen ihre neuen Hallen nutzen können, kann nicht genannt werden, da nicht absehbar ist, wann die Nachweise für die Dachstatik und somit den Brandschutz vorliegen werden. Dem Landkreis ist bewusst, dass gerade jetzt mit Beginn der kalten Jahreszeit dies für die Schulen eine sehr große Belastung darstellt, zumal Ausweichmöglichkeiten mit viel Aufwand für die Schulen verbunden wären. Der Landkreis hat konzentriert auf eine möglichst baldige Inbetriebnahme hingewirkt, dieses Ziel konnte er aufgrund des Verhaltens Dritter leider nicht erreichen.

