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Außen-Ausstellung am Jexhof: Erinnerung an das Olympia-Attentatsopfer Ze’ev Friedman
Das Münchner Olympia-Attentat von 1972 jährt sich heuer zum 50. Mal. Zum Gedenken an die zwölf Ermordeten haben das Jüdische Museum München, das NS-Dokuzentrum und das Generalkonsulat des Staates Israel in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Fürstenfeldbruck und weiteren Partnern das Erinnerungsprojekt „Zwölf Monate – zwölf Namen“ konzipiert. Vom 3. bis 31. März erinnert das Bauernhofmuseum Jexhof im Rahmen dieses Projekts an Ze’ev Friedman.
Friedman war der Sohn polnischer Holocaust-Überlebender, die 1960 nach Israel emigrierten. Er hatte schon im Turnen mehrere Preise gewonnen, bevor er zu den Gewichthebern wechselte. Als jahrelanger israelischer Meister in der Bantam-Gewichtsklasse galt Friedman bei den Olympischen Spielen als größte Medaillenhoffnung der Israelis.
Auf großen Tafeln, veranschaulicht mit zahlreichen Abbildungen, wird die Lebensgeschichte von Ze’ev Friedman im Außenbereich des Museums erzählt. So können sich Interessierte unabhängig von den Öffnungszeiten des Museums mit seiner Biografie beschäftigen. Die lebensgroße Silhouette Ze’ev Friedmans stellt gestalterisch den Bezug her zur derzeit aktuellen Sonderausstellung „Die Unsichtbaren sichtbar. Jüdische Biografien aus der Brucker Region“, die noch bis 29. Mai 2022 im Bauernhofmuseum Jexhof zu sehen sein wird.
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