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Ein Wegweiser durch die regionale Berufswelt - „Ausbildungskompass“ erscheint erstmals im Landkreis Fürstenfeldbruck

29.01.2020

v.l.n.r.: Katrin Müller-Albertshofer (Ausbildungs- und Bildungsberatung Landratsamt Fürstenfeldbruck), Landrat Thomas Karmasin und Nicole Engelhart (Wirtschaftsförderung des Landkreises Fürstenfeldbruck); Foto: LRA FFB

Welche Ausbildung ist die Richtige für mich? Welche (Ausbildungs-)Berufe gibt es im Landkreis Fürstenfeldbruck überhaupt? Und: Bei welchen Unternehmen kann ich mich hier in der Region bewerben?

Viele Fragen stellen sich die Jugendlichen zum Start in die berufliche Zukunft.

Um im regionalen Arbeitsmarkt nicht den Überblick zu verlieren, bringt der Landkreis Fürstenfeldbruck im Juni 2020 erstmalig den Ausbildungskompass heraus. Die Broschüre, welche das Landratsamt Fürstenfeldbruck in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit, der IHK für München und Oberbayern, der Handwerkskammer für München und Oberbayern sowie der Kreishandwerkerschaft Fürstenfeldbruck herausbringt, soll den Schulabgängern Orientierung bieten und die verschiedenen beruflichen Perspektiven in der Region aufzeigen.
Der Ausbildungskompass wird unter anderem kostenlos an alle Schulen im Landkreis ausgegeben. Dadurch wird direkt die Zielgruppe erreicht, um die es geht: das sind nicht nur die Schulabgängerinnen und Schulabgänger selbst, sondern auch deren Eltern und die Lehrpersonen, die die Jugendlichen auf ihrer Reise in die Berufswelt begleiten.
Eine weitere Verteilung erfolgt unter anderem auch im Rahmen von Ausbildungsmessen, über die teilnehmenden Ausbildungsbetriebe sowie über Banken, Krankenkassen und Innungen.
Über 100 Berufsbilder - inhaltlich ansprechend und optisch hochwertig dargestellt - warten darauf, entdeckt zu werden. Zu nahezu allen Berufsbildern gibt es neben den Steckbriefen einen Informationsfilm, der über einen QR-Code aufgerufen werden kann.
Die Vielfalt der regionalen Wirtschaft zeigt sich vor allem auch in den vielen verschiedenen Ausbildungsbetrieben, die sich in der Broschüre präsentieren.
Die Jugendlichen erfahren beim Durchblättern des Katalogs außerdem, ob sie bei dem jeweiligen Arbeitgeber ein Praktikum, einen Ferienjob sowie eine Ausbildung in Teilzeit machen können.
Auch zum Thema „Duales Studium“ und „Studium mit vertiefter Praxis“ hält die Publikation zahlreiche Informationen bereit.
Firmen, die sich im diesjährigen Ausbildungskompass als Ausbildungsbetrieb mit ihren Daten eintragen lassen wollen, können sich bis zum 1. März 2020 gegen eine Gebühr (60 Euro zzgl. USt. jeweils pro „Ausbildungsberuf“, „Duales Studium“ bzw. „Studium mit vertiefter Praxis“) unter www.ausbildungskompass.de anmelden.
In der zusätzlichen Online-Ausgabe können interessierte Schülerinnen und Schüler im ausbildungsfähigen Alter sogar landkreisübergreifend nach Ausbildungsplätzen und Arbeitgebern suchen.

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