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Hilfe für Togo: Landrat Thomas Karmasin unterstützt Projekt zur Bewältigung der Corona-Krise
Die Vorsitzende des Vereins, Margret Kopp, die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler (CSU) und Landrat Thomas Karmasin, Schirmherr der „Aktion PiT – Togohilfe e.V.“, stellten „Hallo Doktor“ – so heißt das Projekt - , am Dienstag der Öffentlichkeit vor.
Um die gesundheitliche Versorgung sicherzustellen und Ausbreitung des Virus einzudämmen, baut die Togohilfe derzeit zusammen mit ihrem Partner, der Ärzte-Organisation Aimes Afrique, ein Callcenter auf. Togo verfügt über ein sehr gut ausgebautes Mobilfunknetz und fast jeder der rund 8 Millionen Einwohner besitzt ein Handy, wie Margret Kopp erläuterte. Die Togoer können sich beim Callcenter durch Ärzte und andere Fachleute zu gesundheitlichen Fragen beraten lassen. Bei Bedarf vermitteln diese die Anrufer weiter an medizinische Einrichtungen.
„Hallo Doktor“ vernetzt Buschkrankenstationen und Krankenhäuser und legt damit den Grundstein für eine moderne medizinische Infrastruktur. Zugleich schützt diese halbvirtuelle Sprechstunde das medizinische Personal vor ansteckenden Kontakten. Das ist der eine Teil des Projekts. Darüber hinaus werden Hygiene-Artikel und Schutzausrüstungen für Ärzte und Pflegekräfte beschafft.
Das Projekt hat auch Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) überzeugt, sodass sein Ressort entschied, es mit einem Zuschuss von 1,53 Millionen Euro zu unterstützen. Das entspricht 90 Prozent der Gesamtkosten. Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler dankte in Vertretung von Gerd Müller der Togohilfe und seiner Vorsitzenden Margret Kopp für das außerordentliche Engagement.
Um „Hallo Doktor“ komplett zu finanzieren, fehlen noch zirka 150.000 Euro. Diese muss die Togohilfe selbst in Form von Spenden aufbringen. „Eine Spende an die Togohilfe ist gut angelegtes Geld. Denn jeder Euro kommt vor Ort an“, betonte Landrat Thomas Karmasin.
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