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Internationaler Frauentag am 8.März 2025 – Stand der Chancengerechtigkeit beim Arbeitgeber Landratsamt Fürstenfeldbruck

07.03.2025

Internationaler Frauentag am 8.März 2025 – Stand der Chancengerechtigkeit beim Arbeitgeber Landratsamt Fürstenfeldbruck.

Das Landratsamt Fürstenfeldbruck versteht sich als moderner Dienstleister für die mehr als 222 Tausend Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises. Mit 1043 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es einer der größten Arbeitgeber der Region und bietet zahlreiche berufliche Perspektiven. Insgesamt 699 qualifizierte, teamorientierte Mitarbeiterinnen arbeiten für die Kreisbehörde mit Engagement und Verantwortungsbereitschaft. Angestellte Mitarbeiterinnen und Beamtinnen bilden damit 67 Prozent des gesamten Personals (ohne Eigenbetriebe).

Als ein Arbeitgeber für Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst setzt sich das Landratsamt Fürstenfeldbruck aktiv für die Förderung von Frauen im Beruf und für Chancengleichheit in Sachen Karriere ein. Mitarbeiterinnen sind in allen Ebenen von der Sachbearbeitung bis zu Abteilungsleitung stark vertreten. Von zehn Abteilungsleitungen sind fünf weiblich, auf der Ebene der Referatsleitungen ist das Verhältnis 10 zu dreizehn, also 43 Prozent aller Referatsleitungen sind Frauen.

Beispielsweise leitet seit Januar 2022 Sabine Stannecker das Referat für den kreiseigenen Hoch- und Tiefbau, das für den Bau, den Betrieb, die Sanierung und die Erweiterung kreiseigener Gebäude wie etwa den weiterführenden Schulen, Außenanlagen und Straßen verantwortlich ist: „Mir als Architektin gefällt das Errichten von Gebäuden und v. a. die Sinnhaftigkeit dieser Bauaufgabe. Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn die realisierten Vorhaben von den Nutzern angenommen werden. Auch mein Team lebt davon, dies nach vielen investierten Arbeitsstunden zu erfahren“, erklärt Referatsleiterin Stannecker.Für Frauen, die Verantwortung im Beruf übernehmen möchten, hat Frau Stannecker die Botschaft: „Seien Sie offen für Veränderung und Herausforderung. Trauen Sie sich und seien Sie sich bewusst, was Sie können“.

Das Landratsamt Fürstenfeldbruck bietet als moderner Arbeitgeber durch die Möglichkeit flexibler Arbeitszeiten, mobiler Arbeit und individueller Teilzeitmodelle sehr gute Bedingungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.  Weitere Unterstützungen wie zum Beispiel Kinderbetreuung während der Schulferien tragen ebenfalls dazu bei. Das macht das Landratsamt als familienfreundlichen Arbeitgeber attraktiv. Ein „Gender Pay Gap“ existiert im Landratsamt nicht; dafür bürgen die Beamtenbesoldung und die einschlägigen Tarifverträge. Die Bezahlung erfolgt leistungsgerecht und transparent gemäß der Tarif- und Besoldungsstufen. Das Landratsamt Fürstenfeldbruck ist Kooperationspartner des Netzwerks power_m, das Frauen hilft, wieder in den Beruf einzusteigen.
Die Kreisbehörde engagiert sich auch, geschlechterfixierte Berufsbilder aufzubrechen. So findet jährlich der Girls & Boys – Day statt, der Schülerinnen Interesse an technischen Berufen und Schülern an sozialen Berufen fördert und damit zu einer Berufswahl nach Fähigkeiten und Interessen – und nicht nach geschlechtsspezifisch konstruierten Berufsrollenbildern – motiviert. Zum ersten Mal beteiligte sich das Landratsamt Fürstenfeldbruck 2024 an diesem bundesweiten Projekt. Dieses findet einmal jährlich, zumeist im April, als eintägiges Schnupperpraktikum oder Workshop statt und gibt Jungen und Mädchen die Möglichkeit, in Berufe hinein zu schnuppern. Der Arbeitgeber Landratsamt hat sich hier an den Empfehlungen des deutschen Bildungsservers, einem von Bund und Ländern getragenen nationalen Web-Portal, orientiert. Für die teilnehmenden Mädchen war dabei der Beruf der Fachinformatikerin, für die Jungen der Beruf des Verwaltungsfachangestellten für ein Kurzpraktikum vorgesehen.

Auch bietet die Gleichstellungsstelle für alle Landkreisbürgerinnen und Landkreisbürger freiwillige und vertrauliche Beratungen an und informiert über gleichberechtigte Teilhabe, insbesondere von Frauen in beruflichen und privaten Lebensbereichen Ein Augenmerk der Gleichstellungsarbeit liegt auf der Vereinbarkeit von Familie bzw. Pflege und Beruf. Da die unbezahlte Care-Arbeit immer noch zum großen Teil von Frauen bewältigt wird, führt dies oft zu einem Ungleichgewicht im Berufsleben. Daher unterstützt die Gleichstellungsbeauftragte erziehende und pflegende Menschen, welche wieder einer beruflichen Tätigkeit nachgehen wollen, mit einem Aktionstag zum Wiedereinstieg ins Berufsleben, welcher alle zwei Jahre stattfindet. Für Jobinteressierte bietet das Landratsamt zudem einen Job-Newsletter an, der regelmäßig über eine Karriere im Amt und aktuelle Stellenangebote informiert. Auch der offizielle Linked In – Kanal zeigt Einblicke in die moderne Arbeitskultur der Kreisbehörde und informiert über Jobmöglichkeiten.

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