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Pressemitteilungen
Jexhof startet mit kunterbunten Programm in neue Museumssaison
Montag ist Ruhetag, außer an Feiertagen. An Sonn- und Feiertagen (Karfreitag, Allerheiligen, Heiligabend, Silvester, Neujahr geschlossen) ist bereits von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene 4 €, für Kinder und Jugendliche (6 – 16 Jahre) 2,50 € und Kinder unter sechs Jahren sind frei. Während der Öffnungszeiten sorgt der neue Wirt Andreas Stipp in der historisch eingerichteten Wirtsstube oder davor im Garten mit Kuchen, herzhaften Brotzeiten und warmen Speisen für das leibliche Wohl der Gäste.
Kinder von 6 bis 9 Jahren sind am Samstag, 2. April 2022 eingeladen, von 11 bis 13 Uhr mit Naturmaterialien zu weben und flechten. Die Kursleitung übernimmt Sabine Spohn-Lorenzen. Die Teilnahme kostet 8,50 € inkl. Material. Eine Anmeldung unter Tel. 08141 519 205 ist erforderlich.
Alle 3 bis 4 Wochen wurde früher auf dem Jexhof Brot gebacken. 26 bis 30 Brotlaibe mit je 2 Kilo kamen in den Backofen. Noch heute ist das Jexhof-Brot bei allen Besuchern sehr beliebt. Am Sonntag, 3. April 2022, haben Interessierte die Möglichkeit, bei der Vorführung „Brot backen“ (11 Uhr: Teiglinge werden geformt, 13 Uhr: Teiglinge werden eingeschossen, 14 Uhr: Brot wird aus dem Ofen geholt) dem Bäcker bei seinem Handwerk im historischen Backhaus über die Schulter zu schauen.
Wer ernten will, muss säen! Ab 15 Uhr gibt es die „Vorführung Säen“. Bauer Heinrich Widmann stellt die historischen Sämaschinen am Jexhof vor und zeigt interessierten Museumsbesucherinnen und -besuchern, wie mit der Hand gesät wird – echt abgedreht, um im Jargon der Säer zu bleiben.
Ebenfalls um 15 Uhr informiert Anja Otten beim offenen Museumsrundgang "Wie war es früher?" über Rossstall, Wohnhaus, Stadel und mehr. Dabei wird ein bleibender Eindruck von der bäuerlichen Lebenswelt vermittelt. Die Aktionen sind im regulären Museumseintritt enthalten.
Von 17 bis 18.30 Uhr findet in der neuen Pfarrkirche Christkönig, Schulstr. 25, in Weßling ein Orgelkonzert mit Synagogen-Musik unter der Leitung von Thomas Friese statt. Das Konzert ist eine Begleitveranstaltung zur derzeitigen Sonderausstellung „Die Unsichtbaren sichtbar. Jüdische Biografien aus dem Brucker Land“. Ein ungewöhnlicher Vorgang ist die historische Basis dieses Konzertes: 1941 erwarb die Kirchenstiftung Weßling für die neu erbaute Christkönig-Kirche die durch die Reichspogromnacht beschädigte Orgel der Augsburger Synagoge. In der Nachkriegszeit entstand eine Diskussion über die Höhe des Kaufpreises, die in den 1980er-Jahren durch eine Zahlung seitens des Augsburger Bistums beendet werden konnte.
Dargeboten werden u. a. Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Synagogalmusik von Louis Lewandowski, Josef Löw und Moritz Deutsch. Thomas Friese, seit 25 Jahren Organist und Kirchenmusiker an der Münchner Pfarrkirche St. Canisius, Großhadern, hat bereits in Dom-, Stifts- und Wallfahrtskirchen im In- und Ausland konzertiert. Eintritt: frei.

