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Landkreis Fürstenfeldbruck: Bayerisches Testzentrum für Untersuchungen auf das Coronavirus geht nächste Woche an den Start
Das Bayerische Testzentrum Fürstenfeldbruck betreibt im Auftrag des Landratsamts der Malteser Hilfsdienst e.V. in Zusammenarbeit mit der Firma, mit der der Freistaat Bayern einen Rahmenvertrag über Labor- und dazugehörige IT-Leistungen geschlossen hat. Es wird voraussichtlich eine Kapazität von circa 300 Testungen pro Tag haben.
Im Testzentrum kann sich dann jede Bürgerin und jeder Bürger kostenlos testen lassen, der das möchte. Auch ein Wohnsitz im Landkreis ist nicht erforderlich. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig und auch nicht möglich. Zwingende Voraussetzung für eine Testung ist aber eine Online-Registrierung.
Jede Person kann sich ausschließlich vor Ort durch das eigene Smartphone registrieren. Es wird dafür zwei Daten-Hotspots beim Testzentrum geben. Sollte im Einzelfall kein Smartphone vorhanden sein, kann die digitale Registrierung bei der Anmeldung vor Ort durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Testzentrums erfolgen.
Das Testzentrum wird von Montag bis Samstag geöffnet haben. Die genauen Öffnungszeiten und weitere Informationen sind im Lauf der nächsten Woche auf der Webseite des Landratsamts unter www.lra-ffb.de zu finden.
Mit der Einrichtung des Testzentrums erfüllt das Landratsamt Fürstenfeldbruck den Ministerratsbeschluss vom 10. August 2020, „in jeder kreisfreien Stadt und jedem Landkreis ein Bayerisches Testzentrum umgehend einzurichten, in dem sich jeder kostenlos testen lassen kann.“ Damit soll das Testangebot in Bayern für eine Untersuchung auf SARS-CoV-2 noch einmal erheblich ausgebaut werden. Dieses Angebot soll auch für die Reihentestungen etwa von Lehrkräften und dem pädagogischen Personal der Kindertagesstätten genutzt werden, wenn der Bedarf hierfür besteht. Für diese werden dann spezielle Zeiten reserviert.
Die Einrichtung folgt dem Konzept des Freistaats Bayern, der auch die notwendigen und angemessenen Kosten für den Betrieb des Testzentrums tragen wird, soweit die diese nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung oder anderen Kostenträgern übernommen werden.
Im März und April diesen Jahres hatte das Landratsamt sehr schnell Teststationen in der Stadt Fürstenfeldbruck und Germering eingerichtet; aufgrund des stark sinkenden Bedarfs wurde dann nur noch die Teststation in Fürstenfeldbruck weiterbetrieben. Deren Betrieb wurde Mitte Juli eingestellt, weil zuletzt die Kassenärztliche Vereinigung Bayern ihr Personal abgezogen und die Kooperation aufgekündigt hatte.
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