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Pressemitteilungen
Sonderausstellung "Jüdische Biografien" am Jexhof verlängert
Da sich Altbayern bis 1861 sehr restriktiv gegenüber der Einwanderung von Juden verhielt, begann jüdisches Leben in der Brucker Region erst um 1900. Und hier vor allem von München und anderen Städten ausgehend, wo viele Landjuden sich niedergelassen hatten, um den sozialen und wirtschaftlichen Aufstieg zu schaffen.
Die Ausstellung begibt sich auf Spurensuche und versucht, die durch Assimilation und Emanzipation unsichtbar Gewordenen sichtbar zu machen. Es entsteht dabei ein Mosaik unterschiedlicher jüdischer Biografien. Manche sind gut nachzuzeichnen, andere wiederum nur schlaglichtartig zu erfassen. Über allem steht der Zivilisationsbruch durch den Holocaust.
Die Sonderausstellung ist Dienstag bis Samstag von 13 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr zu besichtigen. Montag ist Ruhetag, außer an Feiertagen.
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