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Abschlussveranstaltung des digitalen Energienutzungsplans
Die Abschlussveranstaltung des digitalen Energienutzungsplans für den Landkreis Fürstenfeldbruck und seine kreisangehörigen Kommunen am 26. Mai 2025 setzt den Startschuss für weitere Schritte zur klimaneutralen Zukunft des Landkreises.
Landrat Thomas Karmasin betonte in seiner Eröffnungsrede, dass die Ergebnisse der Untersuchung deutlich zeigen, dass eine Vielzahl an Potenzialen für erneuerbare Energien besteht, die Strom- und Wärmebedarf des Landkreises decken könnten. Die Prognosen im Energienutzungsplan reichen bis zum Jahr 2040 und ermöglichen so eine nachhaltige strategische Planung für die zukünftige Energieversorgung.
Einen erheblichen Mehrwert bietet der Energienutzungsplan auch den Kommunen. Diese können den Energienutzungsplan als kommunale Wärmeplanung anerkennen lassen oder als Grundlage für die kommunale Wärmeplanungen heranziehen. Christian Ritzler vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie erläuterte in seinem Vortrag die rechtlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten.
ENIANO präsentierte die Vorgehensweise der Studie, von der Erhebung der bestehenden Energieinfrastruktur über die detaillierte Energie- und Treibhausgasbilanz, hinzu den Potenzialen der Gewinnung erneuerbarer Energien und der Energieeinsparung. Im Wege kommunaler Fachgespräche wurden zentrale Themen priorisiert und gezielte Handlungsempfehlungen im Rahmen der Maßnahmenvorschläge entwickelt. Mit dem Energienutzungsplan ist eine einheitliche digitale Datenbasis für den Landkreis geschaffen worden, die fortlaufend aktualisiert und ergänzt werden kann.
Die Vorträge von Dr. Peter Wunsch, Projektträger Bayern Innovativ und Andreas Weigand, Geschäftsführer der Klima- und Energieagentur KLIMA3, verdeutlichten die nächsten Schritte: Von Fördermöglichkeiten bis hin zur konkreten Umsetzung von Maßnahmenvorschlägen des Energienutzungsplans.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch informative Fachvorträge. Zum Thema Tiefen-Geothermie informierte Thomas Buranj, Vorstand der GfA Geiselbullach zum dortigen Geothermieprojekt sowie Helmut Mangold, Geschäftsführer der Innovative Energie für Pullach, zu den Erfahrungswerten aus 20 Jahren Geothermie in Pullach. Herr Markus Hertel, Geschäftsführer der Fernwärme Weißenhorn präsentierte die Erfolgsgeschichte der Fernwärme in Weißenhorn.
zweite Reihe von links: Helmut Mangold, Geschäftsführer Innovative Energie für Pullach GmbH, Thomas Buranj, Vorstand GfA A.d.ö.R., Dr. Peter Wunsch, Projektträger Bayern Innovativ GmbH, Christian Ritzler, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Detlef Fischer, ehem. Hauptgeschäftsführer, Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V., München, Tobias Eder, Geschäftsführer ENIANO GmbH, Andreas Weigand, Geschäftsführer der Klima- und Energieagentur der Landkreise Starnberg, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech gGmbH
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
ENIANO GmbH
Bayern Innovativ GmbH
GfA A.d.ö.R.
Innovative Energie für Pullach GmbH
20 Jahre Geothermie in Pullach – Erfahrungen und Ausblick
Vortrag Innovative Energie für Pullach GmbH im Video
